Väter haben meist besondere Bindungen zu ihren Söhnen – und spielen eine ganz spezielle Rolle in deren Entwicklung. Wie wichtig ist die Vaterfigur für den Sohn? Welche Erwartungshaltungen bestehen in der Vater-Sohn-Beziehung auf beiden Seiten? Welche Konflikte zwischen Vater und Sohn können die gemeinsame Beziehung belasten, besonders in der Pubertät?

Mamasöhnchen, Papatochter – diese Überkreuzkonstellationen kennt jeder, von der eigenen Familie oder im Freundeskreis. Mitunter entwickeln Kinder ganz besondere Vorlieben für einen Elternteil und oft kommt es dabei zur Überkreuzung der Geschlechter. Wichtig sind diese Beziehungen allemal – wenn auch nicht immer einfach!

Ein Sohn oder doch lieber eine Tochter? Viele Eltern stellen sich diese Frage VOR der Geburt. Wenn das Baby dann auf der Welt ist, dann hat die Natur die Wahl für einen getroffen – und man freut sich an dem neuen Familienmitglied. Im Laufe der Jahre merkt man dann, wie toll es ist, einen Sohn (oder eine Tochter) zu haben. Hier singen wir das Loblied auf die Söhne.

Es kommt die Zeit, da verändert sich der Sohn. Er wird irgendwie cool, kleidet sich lässig und hängt mit seinen Kumpels zum „Chillen“ ab. Das ist völlig normal, wenn auch manchmal ein bisschen anstrengend. Schließlich ist Cool-Sein nicht gerade ein Kindergeburtstag, als Junge muss mal auf vieles achten. Der coolen Zeit folgt eine weitere, und die ist für Väter oft eine Herausforderung. Wenn der einst so kleine Junge sich verliebt, wird alles anders. Für alle.

Vor kurzem hatte ein Mann an dieser Stelle berichtet, was für eine Freude es ist, Vater einer Tochter zu sein. Nun soll ein Vater von drei Söhnen das Wort bekommen und von seinen Erfahrungen und Erlebnissen schreiben. Denn Vater und Söhne, also Jungs unter sich, das ist schon etwas ganz Spezielles.

Sind Jungen und Mädchen gleich? Sicher nicht. Die charakterlichen Unterschiede lassen sich nicht leugnen, auch wenn man es versucht. Aber wo liegen die Unterschiede bei der Erziehung von Jungen? Und welche Rolle spielt der Vater dabei? Worauf muss man als Vater achten und welche Fehler kann man machen? In jedem Fall ist Erziehung nur etwas für „ganze Kerle“.

Direkt nach der Geburt ist es die Mutter, die das Neugeborene als Erstes in den Armen hält. Der Vater spielt zunächst die zweite Geige. Doch wenn der Nachwuchs ein Junge ist, kommt auf den Vater einiges zu. Als Papa, als Vorbild, als Mann. Und natürlich als „Held“.

„Bei meinem Kind mache ich das alles anders.“ Schon oft gehört, von vielen behauptet, doch stimmt das wirklich? Macht man in der Erziehung der eigenen Kinder wirklich anders als die eigenen Eltern? Wer eine strenge Kindheit hatte, erlaubt vielleicht dem eigenen Kind zuviel. Wer sein Kind mit Paragraphen und Stoppuhr gängelt, erzieht sich wohlmöglich einen Revoluzzer heran. Alles „anders machen“ heißt nicht alles besser zu machen!

Mädchen und Jungen verhalten sich in ihrer Entwicklung sehr unterschiedlich. Doch warum ist das so? Nur, weil wir sie ungleich behandeln? Oder spielen auch genetische Gründe eine Rolle?

Es gibt eine ganze Reihe von Erziehungsbüchern. Manche lehren uns richtige Einschlaftechniken, andere zeigen uns, wie man sein Kind mit Liebe erzieht, wieder andere fordern uns auf gar nicht zu erziehen. Manchmal aber möchte man seinem Kind einfach nur etwas mitgeben, berührt einen beim Betrachten des eigenen Kindes ein philosophischer Gedanke, den man behalten und weitergeben möchte. „Father to son“ bietet genau in diesen Momenten die richtige Lektüre - zumindest für Väter von Söhnen.

Es war Freitag, der 16.März 2007 und ich überlegte, wie die meisten Freitage zuvor, wie ich das Wochenende mit meinen beiden Söhnen Cedric (damals 3 Jahre und 3 Monate) und Finley (zu diesem Zeitpunkt 1 Jahr alt) gestalten könnte. Da ich ein Jahresabonnement der Deutschen Bahn für die Strecke Mannheim-Frankfurt-Mannheim habe und ich am Samstag bis zu vier erwachsene kostenlos auf dieser Strecke mitnehmen konnte, kam ich auf die Idee, einen Ausflug an den Frankfurter Flughafen zu unternehmen.

Wenn mein Sohn Quentin diese Frage stellt, fühle ich mich wieder selbst wie ein Kind. Und an manchen Tagen schaffe ich für einige Minuten die Verwandlung und bin Buffon oder Lehmann. Selbstredend bin ich auch mal Angreifer – am liebsten Ronaldo oder Gomez. Mit meinem Sohn auf dem Fussballplatz zu stehen bereitet mir unglaubliche Freude, ebenso wie viele andere Elemente der gemeinsamen Zeit mit Quentin und mit meiner Tochter Annika. Beide liebe ich über alles. Was jedoch die gemeinsamen Hobbys angeht, muss ich gestehen, dass die Schnittmenge der Themen mit Quentin höher ist.