Moderne Eltern machen sich viele Gedanken über Erziehung, Fördermöglichkeiten und eben allgemein „das Beste“ für ihr Kind. Das ist gut gemeint, doch letztlich kommt es im Leben nur auf recht wenige, dafür aber elementare, Dinge an, damit ein Kind sich gut und frei entwickelt.

„Bei meinem Kind mache ich das alles anders.“ Schon oft gehört, von vielen behauptet, doch stimmt das wirklich? Macht man in der Erziehung der eigenen Kinder wirklich anders als die eigenen Eltern? Wer eine strenge Kindheit hatte, erlaubt vielleicht dem eigenen Kind zu viel. Wer sein Kind mit Paragraphen und Stoppuhr gängelt, erzieht sich wohlmöglich einen Revoluzzer heran. Alles „anders machen“ heißt nicht alles besser zu machen!

Am Anfang seines Lebens sind die Eltern für ein Kind Dreh- und Angelpunkt, sie geben ihm Werte, Verhaltensweisen und die grundsätzliche Sicht auf die Welt mit. Man spricht hier auch von Prägung. Sie entsteht aus der Summe aller Eindrücke aus dem Umfeld und der Erziehung.

Gerade in Zeiten der Veränderung und der Unsicherheit suchen Kinder nach Verlässlichkeit und Orientierung. Die Rolle des Vaters ist im Laufe der Zeit viel anspruchsvoller geworden, aber auch wichtiger. Denn Väter prägen das Männerbild ihrer Kinder und formen durch ihr Vorbild nachhaltig deren Werte und Einstellungen. In einer komplexen Welt legen Väter so die Basis dafür, dass ihre Kinder sich zutrauen, ihr Leben selbst zu meistern.

Kinder lachen etwa 20-mal mehr als Erwachsene, allerdings finden sie in der Regel ganz andere Sachen witzig als ihre Eltern. Alter und Entwicklungsstand entscheiden jeweils darüber, welche Art von Humor ein Kind überhaupt verstehen kann. Welchen Humor ein Kind als späterer Erwachsener entfaltet, ist eine Sache der Nachahmung.

Väter prägen das Männerbild ihrer Kinder ganz entscheidend und sind damit gleichzeitig daran mitbeteiligt, wie beziehungsfähig ihre erwachsene Tochter später ist. Mädchen lernen vom Vater, wie Männer ticken. Ist dieser Prozess gelungen, dann ist ein guter Grundstein für spätere Beziehungen gelegt.

Wenn sich der Körper in der Pubertät verändert und langsam erwachsene Formen annimmt, dann ändert sich alles. Besonders Mädchen sind oft unzufrieden mit ihrem Aussehen, leiden unter Komplexen und neigen zur Selbstverachtung. Aber auch die Jungs haben es nicht leicht und fühlen sich unattraktiv und unproportioniert.

Die Bücherregale stehen voll von Erziehungsratgebern, die Supernanny im Fernsehen macht es uns vor und in Kindergarten und Schule erhalten wir ebenfalls zahlreiche Tipps und Ratschläge wie ein Kind zu erziehen ist. Mit all den pädagogischen Höhenflügen im Kopf bekommt man nur allzu leicht ein schlechtes Gewissen.

Ist das Gerechtigkeitsempfinden angeboren oder von den Eltern erlernt? Die Wissenschaft streitet sich darüber, ob die Genetik oder das Umfeld hier die Oberhand hat. Die Psychologie geht davon aus, dass Kinder ihren Gerechtigkeitssinn im Laufe der ersten Lebensjahre entwickeln - und zwar nach dem Vorbild der Eltern. Wie viele andere kindliche Eigenschaften ist auch das Gefühl für Gerechtigkeit und Fairness unterschiedlich stark ausgeprägt.

Zahlreiche Väter und Mütter kennen das Gefühl, wenn das eigene Kind einen an die Grenzen gebracht hat und man kurz davor ist, auszurasten. Was kann man im Vorfeld dagegen tun und wie vermeidet man es, gegen das eigene Kind übergriffig zu werden? Ein Vater teilt seine Erfahrungen und gibt Tipps.

Die Frau, das unbekannte Wesen – für Männer ist und bleibt das meist ein ganzes Leben so. Sind Sie Vater einer kleinen Tochter, dann hilft Ihnen möglicherweise der folgende Artikel Ihr Kind – und eventuell auch Ihre Frau – in der Zukunft besser zu verstehen. Das kommt nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrem Kind zugute!

Kinder verändern ihre Eltern - das ist ganz klar. Aber welchen Einfluss hat das Geschlecht der Kinder? Ein Vater zweier Töchter stellt sich die Frage, welche Auswirkung der weibliche Einfluss auf ihn und seinen Blick auf die Welt hat.

Immer mehr Eltern möchten ihre Kinder unabhängig von den traditionellen Geschlechterrollen erziehen. Doch oft machen ihnen die Kinder selbst einen Strich durch die Rechnung: Jungs greifen lieber zum Bauklotz, Mädchen zur Puppe. Warum das ganz normal ist – und wie Eltern ihre Kinder trotzdem emanzipiert erziehen können.

Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es eindeutig - für Aufzucht und Erziehung der Kinder waren die Mütter zuständig. Ihre Aufgabe war das schon immer. Diese Ansicht herrscht noch immer fort - wie man zum Beispiel auch an den Urteilen deutscher Familiengerichte sieht. Dabei wird die Rolle des Vaters für das Heranwachsen des Kindes völlig unterschätzt, wie man inzwischen weiß.

Sind Jungen und Mädchen gleich? Sicher nicht. Die charakterlichen Unterschiede lassen sich nicht leugnen, auch wenn man es versucht. Aber wo liegen die Unterschiede bei der Erziehung von Jungen? Und welche Rolle spielt der Vater dabei? Worauf muss man als Vater achten und welche Fehler kann man machen? In jedem Fall ist Erziehung nur etwas für „ganze Kerle“.