Am Anfang, da ist es noch einfach. Sie halten ihren neugeborenen Sohn im Arm und staunen darüber, wie winzig er ist. Er gluckst ein wenig und versucht, Sie mit seinen glänzenden Babyaugen zu fixieren. Sie legen ihn sich über die Schultern, bis er ein Bäuerchen gemacht hat, sie wechseln seine Windeln, sie wiegen ihn in den Schlaf, und wenn er nachts schreit, dann beruhigen Sie ihn. In Ordnung, es ist vielleicht manchmal kraft- und nervenraubend, aber wenn Sie später darauf zurückschauen, dann werden Sie zu Recht denken: damals, als er noch so klein war, dass er auf meinem Unterarm liegen konnte … da war alles noch so klar. Da war es nicht schwer, für den kleinen Mann ein Held zu sein. 

„Bei meinem Kind mache ich das alles anders.“ Schon oft gehört, von vielen behauptet, doch stimmt das wirklich? Macht man in der Erziehung der eigenen Kinder wirklich anders als die eigenen Eltern? Wer eine strenge Kindheit hatte, erlaubt vielleicht dem eigenen Kind zuviel. Wer sein Kind mit Paragraphen und Stoppuhr gängelt, erzieht sich wohlmöglich einen Revoluzzer heran. Alles „anders machen“ heißt nicht alles besser zu machen!

Für Kinder ist es oft etwas ganz Besonderes, wenn sie gemeinsam mit dem Papa etwas unternehmen. Insbesondere dann, wenn sie unter der Woche von der Mutter umsorgt werden. Daher freuen sich Kinder um so mehr, wenn sie am Wochenende einen Ausflug mit dem Vater machen. Es gehört gar nicht so viel dazu, dass die Unternehmung zu einem Erlebnis wird – ein wenig Vorbereitung, vor allem aber eine positive Grundeinstellung und etwas Begeisterungsfähigkeit.

Einerseits können Kinder sehr grausam sein, wenn sie bei anderen Kindern auf soziale Unterschiede zu sich selbst stoßen, andererseits ist es dem Königskind ganz egal, wenn es mit dem Gänsehirten spielt. Ob und wie Kinder soziale Unterschiede empfinden und beurteilen, hängt viel vom Vorbild der Eltern ab.

Am Anfang seines Lebens sind die Eltern für ein Kind Dreh- und Angelpunkt, sie geben ihm Werte, Verhaltensweisen und die grundsätzliche Sicht auf die Welt mit. Man spricht hier auch von Prägung. Sie entsteht aus der Summe aller Eindrücke aus dem Umfeld und der Erziehung.

Kinder lachen etwa 20-mal mehr als Erwachsene, allerdings finden sie in der Regel ganz andere Sachen witzig als ihre Eltern. Alter und Entwicklungsstand entscheiden jeweils darüber, welche Art von Humor ein Kind überhaupt verstehen kann. Welchen Humor ein Kind als späterer Erwachsener entfaltet, ist eine Sache der Nachahmung.

Väter prägen das Männerbild ihrer Kinder ganz entscheidend und sind damit gleichzeitig daran mitbeteiligt, wie beziehungsfähig ihre erwachsene Tochter später ist. Mädchen lernen vom Vater, wie Männer ticken. Ist dieser Prozess gelungen, dann ist ein guter Grundstein für spätere Beziehungen gelegt.

Wenn sich der Körper in der Pubertät verändert und langsam erwachsene Formen annimmt, dann ändert sich alles. Besonders Mädchen sind oft unzufrieden mit ihrem Aussehen, leiden unter Komplexen und neigen zur Selbstverachtung. Aber auch die Jungs haben es nicht leicht und fühlen sich unattraktiv und unproportioniert.

Gerade in Zeiten der Veränderung und der Unsicherheit suchen Kinder nach Verlässlichkeit und Orientierung. Die Rolle des Vaters ist im Laufe der Zeit viel anspruchsvoller geworden, aber auch wichtiger. Denn Väter prägen das Männerbild ihrer Kinder und formen durch ihr Vorbild nachhaltig deren Werte und Einstellungen. In einer komplexen Welt legen Väter so die Basis dafür, dass ihre Kinder sich zutrauen, ihr Leben selbst zu meistern.

Ist das Gerechtigkeitsempfinden angeboren oder von den Eltern erlernt? Die Wissenschaft streitet sich darüber, ob die Genetik oder das Umfeld hier die Oberhand hat. Die Psychologie geht davon aus, dass Kinder ihren Gerechtigkeitssinn im Laufe der ersten Lebensjahre entwickeln - und zwar nach dem Vorbild der Eltern. Wie viele andere kindliche Eigenschaften ist auch das Gefühl für Gerechtigkeit und Fairness unterschiedlich stark ausgeprägt.

Ihre Partnerin ist schwanger? Gratulation. Dann kann die Vorfreude beginnen. Sicher stellen Sie sich jetzt bereits vor, wie es ist, Vater zu sein. Bestimmt wird es eine Herausforderung werden, aber das schaffen Sie schon. Und dann hat das Vater-sein viele schöne Seiten. Hier unsere Top 10 an Dingen, auf die sich werdende Väter freuen, wenn das Kind endlich da ist.

Vor rund hundert Jahren hieß es noch: Kinder sprechen nur, wenn sie gefragt werden, die Eltern wurden gesiezt und in besseren Familien oblag die Erziehung dem Kindermädchen oder der Gouvernante. Die Distanz zwischen Eltern und Kindern war groß und die Kinder wussten kaum etwas von ihren Eltern. Das ist heute zum Glück anders. Und trotzdem denken viele Eltern, dass es besser wäre, dass ihre Kinder einiges von ihnen nicht wissen. Hier unsere Top 10.

Von dem Moment an, da Kinder auf die Welt kommen dreht sich fast alles darum, was wir Eltern oder die Welt der Erwachsenen den Kindern beibringen kann.  Stichwort: „frühkindliche Förderung“. Ob Zeichensprache,  Manieren bei Tisch, Aufräumen, Babyschwimmen – jede Lebensphase eines Kindes ist daran orientiert, was es in dieser lernen kann. Aber es gibt eine ganze Menge, was wir uns von unseren Kindern abgucken können.

Immer mehr Eltern möchten ihre Kinder unabhängig von den traditionellen Geschlechterrollen erziehen. Doch oft machen ihnen die Kinder selbst einen Strich durch die Rechnung: Jungs greifen lieber zum Bauklotz, Mädchen zur Puppe. Warum das ganz normal ist – und wie Eltern ihre Kinder trotzdem emanzipiert erziehen können.

Kinder verändern ihre Eltern - das ist ganz klar. Aber welchen Einfluss hat das Geschlecht der Kinder? Ein Vater zweier Töchter stellt sich die Frage, welche Auswirkung der weibliche Einfluss auf ihn und seinen Blick auf die Welt hat.