Schnell, schnell, schnell. Und das so früh, früh, früh wie möglich. So könnte man die Praxis der Deutschen zusammenfassen, wenn es um die Einschulung ihrer Kinder geht. Der Trend der letzten Jahre geht immer weiter in die Richtung, dass eine Einschulung gar nicht früh genug stattfinden kann, um dem Nachwuchs die besten Chancen zu ermöglichen. Nun kommt eine amerikanische Studie allerdings zu ganz anderen Erkenntnissen. Muss das Ganze also neu diskutiert werden?

Wo Kinder sind, da gibt es auch Zwistigkeiten. Das betrifft die Familie ebenso wie Kindergarten oder Spielplatz. Geraten Kinder in Streit, ist es für Erwachsene - insbesondere die Eltern - oft schwer, zu erkennen, wann Einmischung Sinn macht. Einerseits will das Austragen von Konflikten gelernt sein, andererseits brauchen Kinder auch Schutz.

Ohne Grenzen geht es nicht, das ist uns allen klar. Die Schwierigkeit liegt darin, die richtige Mischung zu finden, bei der ein Kind einerseits genug Freiheit hat, um sich zu entwickeln und andererseits genug Grenzen, um Halt und Orientierung zu finden.

Jeder Mensch wird nach den Prinzipien der eigenen Eltern erzogen. Da kann es durchaus vorkommen, dass sich ein Paar, wenn es selber Eltern wird, vor ungeahnten Problemen sieht. Wenn die Vorstellungen von Erziehung zu unterschiedlich sind, dann müssen Kompromisse geschlossen werden.

Die Frage, ob man zusammen ein Kind haben will oder nicht, ist manchmal leichter zu beantworten als die, ob der Nachwuchs einen Kinderriegel haben soll oder nicht. Wenn Paare zusammen ein Kind bekommen, stellen sie sich die Frage nach der gemeinsamen Erziehung zunächst einmal nur in den seltensten Fällen. Über kurz oder lang ändert sich das jedoch. Die Tatsache, dass zwei Menschen unterschiedliche Vorstellungen von der richtigen Erziehung haben, überrascht Paare immer wieder. Das kann schwierig werden.

Besonders wenn man selber Vater ist, lassen sich viele Entscheidungen der eigenen Eltern besser verstehen. Man kann man Ängste und Sorgen nachempfinden und stellt den Schutz des eigenen Kindes auch vor dessen Drang nach mehr Freiheiten. Dennoch gibt es Dinge, die man bei der Erziehung der eigenen Kinder anders machen möchte, als es die eigenen Eltern gemacht haben. Hier unsere Top 10.

Kinder brauchen Grenzen – das weiß jeder. Doch wie eng die Grenzen gesteckt und wie straff die Zügel gehalten werden müssen, variiert von Kind zu Kind. Für die Eltern ist die Einhaltung der Regeln eine Gratwanderung zwischen Autorität und Verständnis.

Fast alle Eltern haben eines ihrer Kinder lieber als das andere – aber die wenigsten gestehen sich das ein. Ein Vater schreibt offen darüber, dass er ein Lieblingskind hat. Er fühlt sich nicht gut dabei. Auch, weil er selbst erlebt hat, wie es ist, nicht die Nummer eins seiner Eltern zu sein.

Gegensätze ziehen sich an, so sagt man. Das ist auch so. Allerdings verfliegt dieser Reiz häufig, wenn man erst einmal zusammenlebt. Für eine funktionierende Beziehung sollten die Partner sich in einigen wichtigen Punkten verständigen, sonst wird es erfahrungsgemäß sehr schwierig. Unsere Top 10 Punkte, über die man sich in einer Partnerschaft einig sein sollte.

Aggressivität ist Teil der menschlichen Natur und gehört deshalb auch zur kindlichen Entwicklung dazu. Etwa zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr erleben Kleinkinder häufig viele innere Konflikte in ihrem Wunsch nach Selbstbestimmung. Die Eltern stehen dieser Entwicklung oft genug im Weg und einige Kinder versuchen körperlich, mit diesem „Hindernis“ umzugehen.

Erziehungsexperten propagieren die autoritative Erziehung, die auf Zuwendung, Liebe, Verständnis und positive Verstärkung, statt auf Strafen und Verbote setzt. Dennoch müssen auch bei diesem Erziehungsstil Kinder lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Doch was genau ist der Unterschied zwischen einer Konsequenz und einer Bestrafung?

Das Internet ist voll von Erziehungsratgebern und –konzepten, im familiären Umfeld werden frischgebackene Eltern ebenfalls mit guten Ratschlägen zum Thema Erziehung bombardiert. Die vielen gutgemeinten Ratschläge verstellen oft den Blick auf das Wesentliche, nämlich den eigenen Erziehungsstil, mit dem sich die ganze Familie wohlfühlen kann.

In den ersten Lebensjahren ist Scham Kindern fremd. Sie sind selbst am liebsten nackt und stören sich auch nicht an der Nacktheit anderer. Irgendwann wird dem Kind seine Nacktheit bewusst. Damit und durch den Einfluss der Eltern entsteht das Schamgefühl.

Pünktlich müssen unsere Kinder spätestens dann sein, wenn die Schulzeit beginnt. Gut, wenn sie dann die Uhr schon können. Die Frage ist nur: Wie bringt man dem Nachwuchs bei, die Uhr zu lesen – möglichst spielerisch und ohne Stress? Grundvoraussetzung ist, dass Ihr Kind die ersten Zwölf Ziffern sicher unterscheiden kann.

Zu Zeiten der Großfamilie war es keine Frage: alle Familienmitglieder trugen ihren Teil an der Hausarbeit bei. Heute ist das längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich auch die Kinder an den Aufgaben innerhalb der Familie beteiligen. Dabei spricht vieles dafür.