Am Anfang eines Lebens ist die Haut das mit am besten entwickelte Organ. Körpernähe und Streicheleinheiten sind deshalb besonders wichtig. Sie vermitteln dem Baby nicht nur ein Gefühl von Liebe und Geborgenheit, sondern fördern ebenso die geistige Entwicklung.

Fast alle Eltern haben eines ihrer Kinder lieber als das andere – aber die wenigsten gestehen sich das ein. Ein Vater schreibt offen darüber, dass er ein Lieblingskind hat. Er fühlt sich nicht gut dabei. Auch, weil er selbst erlebt hat, wie es ist, nicht die Nummer eins seiner Eltern zu sein.

Für einen guten Start ins Leben und ein gesundes Aufwachsen brauchen Kinder vor allem eins: Liebe. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Eltern Zuneigung und Geborgenheit vermitteln können. Ein Kind, das sich geliebt fühlt, wächst selbstbewusst und sicher heran und entwickelt sich zu einem empathischen und mitfühlenden Menschen.

Haben Sie Ihr Kind schon einmal ganz genau beobachtet, wenn es am Einschlafen ist? Bestimmt. Andreas Clevert beschreibt einfühlsam die Erschöpfung seines Kindes, dessen Kampf gegen den Schlaf (weil man ja etwas verpassen könnte), die langsame Entspannung – und seine eigenen Gedanken dabei.

Noch bevor Kinder sprechen können, zeigen sie ihre Gefühle deutlich: Durch Lachen, Weinen, Jauchzen, Schreien. Je älter sie werden, desto mehr Kontrolle wird ihnen abverlangt. Allerdings sollten Eltern dabei nicht vergessen: Gefühle sind der wirkliche Maßstab unseres Handelns.

Die Liebe von Eltern zu ihren Kindern lässt sich mit nichts anderem vergleichen. Sie ist von Anfang an da, kennt praktisch keine Grenzen und zeigt sich auf vielfältige Art und Weise. Was macht diese Liebe so einzigartig?

Wenn ein Kind in das Leben eines Paares tritt, dann setzen bei den jungen Eltern zahlreiche Veränderungen ein. Einige davon bewusst, einige unbewusst. Fast immer jedoch ist die Liebe zum eignen Kind der Schlüssel dafür, dass Eltern ihr Leben umkrempeln. Hier eine Liste unserer Beobachtungen.

Es kommt die Zeit, da verändert sich der Sohn. Er wird irgendwie cool, kleidet sich lässig und hängt mit seinen Kumpels zum „Chillen“ ab. Das ist völlig normal, wenn auch manchmal ein bisschen anstrengend. Schließlich ist Cool-Sein nicht gerade ein Kindergeburtstag, als Junge muss mal auf vieles achten. Der coolen Zeit folgt eine weitere, und die ist für Väter oft eine Herausforderung. Wenn der einst so kleine Junge sich verliebt, wird alles anders. Für alle.

Ein Neugeborenes kennt nichts von der Welt, geht aber anfangs automatisch davon aus, dass sie gut ist. Dieses Urvertrauen können die Eltern bestärken oder enttäuschen. Auch im weiteren Verlauf der Kindheit haben Eltern stets die Aufgabe, das Vertrauen ihres Kindes zu pflegen und zu bewahren.

Eltern verlangen, dass Ihre Kinder sie respektieren. Doch wie sieht es andersherum aus? Auch Kinder brauchen und verdienen Respekt und brauchen diese elterliche Haltung, um sich positiv und frei entwickeln zu können. Respektieren Sie Ihr Kind von Anfang an, sind Sie wichtiges Vorbild und fördern Intelligenz und Empathie.

Ein Kind verändert bei Eltern Vieles. So erlernen viel junge Väter und Mütter die Fähigkeit, den Augenblick zu genießen. Vor allem können Kinder uns Glück schenken. Ein junger Vater erzählt von einem Moment, in dem er sein Glück begriff.

Eltern, die sich von ihren Kindern Dankbarkeit wünschen, werden fast zwangsläufig enttäuscht – und das ist eigentlich ein sehr gutes Zeichen. Aber wirklich undankbar ist das Eltern-Sein nicht, denn man bekommt auf andere Art und Weise viel zurück, wie eigentlich alle Eltern bestätigen können.

Neugeborene sind zu 100 Prozent darauf angewiesen, dass sie von einer oder mehreren erwachsenen Personen versorgt werden. Und auch in den weiteren Lebensjahren sind Bezugspersonen überlebenswichtig. Zum einen für die Erfüllung der körperlichen Bedürfnisse, zum anderen aber auch als Vorbild und emotionaler Anker.

Das Konzept des Attachment Parenting wurde von Kinderarzt Bill Sears geprägt. Diese Art des Umgangs mit dem Kind wird oft kritisiert –unter anderem sehr spektakulär in einem Artikel der „Time“ im Jahr 2012. Doch fernab der Kritik will Attachment Parenting das Kind nicht an die Eltern binden, sondern ihnen im Gegenteil die Selbständigkeit erleichtern.

Viele Eltern machen bei der zweiten Schwangerschaft die Erfahrung, dass diese etwas „nebenher“ läuft. „Schuld“ daran ist das existierende Kind, das die Aufmerksamkeit der Eltern einfordert. Häufig machen sich Eltern auch Gedanken, ob sie ihr zweites Kind so sehr lieben können wie das erste – ohne, dass eines zu kurz kommt. Der sehr persönliche Bericht eines Vaters…