Kurz vor der Geburt unserer Kinder schlendern wir durch die Spielzeugabteilungen und kaufen Bälle, Rasseln, Dinge die Knistern und Rascheln und laut Etikett oder Verkäufer pädagogisch wertvoll sind. Doch kaum können die lieben Kleinen robben oder krabbeln, zeigen sie uns, was sie wirklich interessiert. Deshalb hier die Top 10 der (verbotenen) Lieblingsspielzeuge.

Im Grunde genommen brauchen Kinder lange Zeit kein Spielzeug. Sie sind genug mit sich selbst und ihrer Umgebung beschäftigt und interessieren sich ohnehin zunehmend für alles, was sie umgibt. Fakt ist jedoch: Der Markt an Spielsachen fürs Baby ist riesig und es sammelt sich ganz automatisch so einiges an.

Die Bücherregale stehen voll von Erziehungsratgebern, die Supernanny im Fernsehen macht es uns vor und in Kindergarten und Schule erhalten wir ebenfalls zahlreiche Tipps und Ratschläge wie ein Kind zu erziehen ist. Mit all den pädagogischen Höhenflügen im Kopf bekommt man nur allzu leicht ein schlechtes Gewissen.

Normalerweise erziehen Eltern ihre Kinder. So sollte es zumindest sein. Trotzdem entwickeln Kinder natürlich Strategien, um ihren Willen eben doch durchzusetzen. Vielfach ist es das Mittel des Charmes, das eingesetzt wird, um die Eltern milde zu stimmen und Wünsche erfüllt zu bekommen. Das ist oft süß, irgendwie rührend und führt mal zum Erfolg, mal aber auch nicht. Immer wieder kommt es jedoch auch zu einer unangenehmen Form der umgekehrten Pädagogik. Das Wort „Psycho-Terror“ mag hart klingen, für betroffene Eltern beschreibt es die Problematik jedoch oft am besten.

In unserem neuen Segment „Angry Dads“ dürfen Väter ihre Meinung zu einem Thema rund um Kinder und Familie kundtun. Dabeí können sie einmal richtig Dampf ablassen und müssen auch nicht unbedingt politisch korrekt sein. Heute ärgert sich ein Vater über aufgedrehte Pädagogen, die nicht nur ihm, sondern auch den Kindern auf den Geist gehen.