Küsschen für die Oma oder die stark parfümierte Tante, höflich sein um jeden Preis. Ist doch gar nicht schlimm, oder? Für Kinder fühlt sich das, was wir Erwachsenen so selbstverständlich einfordern, oft gar nicht angenehm an und es gibt gute Gründe, warum Sie Ihrem Kind hierbei sein Selbstbestimmungsrecht lassen sollten!

Frauen haben lange für die Emanzipation gekämpft. Zufrieden sind sie noch lange nicht. In letzter Zeit scheint es so, als würden sich die traditionellen Rollenbilder vom geldverdienenden Mann und der Frau, die Haushalt und Küche schmeißt, wieder fester etablieren. Ist die Emanzipation auf dem Rückschritt?

Einiges sollten Eltern zu Ihren Kindern niemals sagen – anderes dagegen kann nicht oft genug ausgedrückt werden. Wertschätzende und liebevolle Worte und Gesten kommen bei unseren Kleinen gut an und wirken sich positiv auf die Entwicklung und bestärkend auf das Selbstwertgefühl aus.

Erfolgsdruck, Überforderung und zu hohe Ansprüche ans Kind sind häufige Auslöser für Minderwertigkeitskomplexe, die Menschen ein Leben lang belasten. Als Eltern haben Sie die Möglichkeit, Ihr Kind von Anfang an zu stärken und es bei der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls zu unterstützen.

Für einen guten Start ins Leben und ein gesundes Aufwachsen brauchen Kinder vor allem eins: Liebe. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Eltern Zuneigung und Geborgenheit vermitteln können. Ein Kind, das sich geliebt fühlt, wächst selbstbewusst und sicher heran und entwickelt sich zu einem empathischen und mitfühlenden Menschen.

Wir wollen unsere Kinder natürlich nicht beleidigen, wenn es doch einmal passiert, dann stecken einige Kinder dies mit links weg, andere reagieren gekränkt und empfindlich. Hier ist besondere Achtsamkeit geboten, ebenso ist es wichtig, Ursachenforschung zu betreiben. Denn übermäßige Sensibilität hat meistens einen Grund.

Fast alle Eltern kennen das aus der Trotzphase: Kinder wollen ihren eigenen Willen durchsetzen, koste es, was es wolle. Damit sorgen Kinder für sich und versuchen ihre Bedürfnisse zu erfüllen, testen aber auch ihre Eltern und deren Grenzen aus – und das in den verschiedenen Altersphasen.

Fast alle Menschen haben ein Problem mit Kritik, unseren Kindern geht es da nicht anders. Zum einen liegt dies an einem instabilen Selbstwertgefühl, zum anderen aber auch daran, wie Kritik angebracht und formuliert wird. Gerade wenn Sie Ihr Kind kritisieren, sollten Sie verschiedene Regeln beachten.

„Bannbotschaften“ nennt die Psychotherapeutin Sabine Unger in Anlehnung an den amerikanischen Arzt R.L. Goulding die negativen Aussagen, die Eltern ihren Kindern ins Gehirn brennen. „Das schaffst du nicht“, „Du bist immer so ungeschickt!“ und ähnliche Sätze prägen das Selbstbild eines Kindes – denn die Eltern haben immer recht.

Beliebt, erfolgreich, selbstbewusst, stark, schön, – diese Eigenschaften wünschen sich Eltern für ihr Kind und versuchen ihr Bestes, um es auf das Leben vorzubereiten. Wir wissen alle, wie wichtig ein stabiles Selbstbewusstsein ist. Doch oft läuft irgendetwas schief und das Kind entwickelt Komplexe.