Kinder spielen für ihr Leben gern, das liegt in der Natur der Sache. Und die stolzen Eltern spielen meist gern mit, denn dadurch entsteht eine zusätzliche Nähe, und es ist wohl das Schönste auf der ganzen Welt, wenn der eigene Nachwuchs sich freut und lacht. Gerade Väter tun sich aber etwas schwer, wenn es um das Spielen mit Babys geht. Oft stellt sich die Frage, was man denn mit einem Baby spielen soll. Mit Monopoly oder Schach sollte man natürlich warten, bis die Zeit reif ist. Trotzdem kann man auch mit Babys großen Spaß haben.

Anders als früher, als ein strenges Töpfchen-Training schon mit einem Jahr üblich war, lassen sich die meisten Eltern heute deutlich mehr Zeit. Zum Trocken-werden gibt es ohnehin kein richtiges Alter, die zeitliche Spanne, ab der die meisten Kinder ihre Blase kontrollieren können, reicht vom 3. bis zum 5. Lebensjahr.

Für einen guten Start ins Leben und ein gesundes Aufwachsen brauchen Kinder vor allem eins: Liebe. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Eltern Zuneigung und Geborgenheit vermitteln können. Ein Kind, das sich geliebt fühlt, wächst selbstbewusst und sicher heran und entwickelt sich zu einem empathischen und mitfühlenden Menschen.

Ungefähr mit 10 Monaten formt Ihr Kind die ersten Worte. Doch die Entwicklung der Sprache beginnt schon viel früher. Bereits Säuglinge beginnen mit der Erkundung der Sprache. Für uns als Eltern klingen diese ersten Gehversuche oft wie Geschrei und werden mit Schnuller, Ablenkung, dem Fläschchen oder der Mutterbrust unterbunden.

Kinder sind Egoisten. Gnadenlose Egoisten. Und das ist ihr gutes Recht. Und dennoch kann es uns Eltern manchmal zur Weißglut treiben. Umso schöner, wenn der Egoist manchmal aus seiner Rolle fällt.

Alle Eltern kennen es: Mit Kindern wird der Kleiderkauf zum ständigen Begleiter. Vor allem in den ersten Lebensmonaten wechselt die Kleidergröße oft im 4-Wochen-Takt oder noch schneller. Wachstum ist individuell. Während die einen gleich in die Höhe schießen, geht es bei anderen moderater und allmählicher zu.

Von der Motorik, über die Lust am Lernen bis zum gesunden Selbstbewusstsein können Eltern ihre Kinder fördern. Wichtig ist neben dem richtigen Maß der richtige Zeitpunkt. Während die Förderung von Kleinkindern noch in erster Linie durch Aktivitäten mit den Eltern geschieht, brauchen ältere Kinder andere Impulse, die häufig von außerhalb der Familie kommen.

Meist sind es die Mütter, die mit Wehmut beobachten wie aus ihrem süßen und knuddeligen Baby ein Kleinkind wird, das erste eigene Wege geht und eigene Wünsche hat. Aber auch Väter müssen Abschiednehmen – und sich darauf vorbereiten, dass die Ansprüche des Kindes an sie als Elternteil größer werden.

Wenn wir sehen, wie schnell und viel unsere Kinder in den ersten Lebensjahren lernen, kommen wir leicht ins Staunen. Dabei kommt bei unseren kleinen Genies längst nicht nur eine Lernmethode zum Tragen. Neben dem „Trial and Error“ Prinzip lernen Kinder vor allem durch Verstärkung und durch Beobachtung und Nachahmung.

Die Elternschaft ist heute so kompliziert wie nie zuvor. Zahlreiche – zum Teil gegenteilige - Meinungen machen es schwierig, herauszufinden, was „das Beste fürs Kind“ ist. So lassen existentielle Sorgen die eigentlich so schöne Zeit zu einer ständigen Belastung werden. Im folgenden Artikel möchten wir allen Eltern Mut machen: Mut zu eigenen Entscheidungen, Mut zum Kind!

Das soziale Verhalten bestimmt, wie sich Menschen innerhalb von Gemeinschaften zurechtfinden. Die Entwicklung verläuft in mehreren Stufen. Das Sozialverhalten bildet sich mit steigendem Alter eines Kindes immer mehr aus. Gegliedert wird die Sozialentwicklung außerdem in zwei Bereiche, nämlich in die Beziehungen zu Erwachsenen und die zu Gleichaltrigen.

Die Erziehung von Kindern ist eine ganz besondere Herausforderung. Für Eltern, aber auch für die Kinder selbst. Sie sollen lernen, sich durchzusetzen, um später in der zuweilen harten Gesellschaft nicht auf der Strecke zu bleiben. Andererseits wollen Eltern, dass sich der Nachwuchs zu einem sozialen Wesen entwickelt, das Verständnis und Mitgefühl empfinden kann. Faires Teilen gehört natürlich zu solch einem sozialen Wesen. Doch wenn genau das nicht funktioniert, muss das nicht an menschlichen Schwächen liegen, sondern vielleicht an einem noch nicht reifen Gehirn.

Wer kennt das nicht – man hat es eilig, steht bereits in den Startlöchern und das Kind trödelt immer noch mit Jacke und Schuhen herum. Oft nehmen Eltern das persönlich und legen die Langsamkeit des Kindes als Provokation oder mangelnde Kooperationsbereitschaft aus. In Wahrheit haben Kinder ein noch unentwickeltes Zeitgefühl, das sich sehr von dem der Erwachsenen unterscheidet.

Geheimnisse haben auf Kinder eine magische Anziehungskraft. Für Eltern wird es oft anstrengend, wenn Kinder miteinander flüstern und auf Fragen mit „Das ist geheim!“ antworten. Zwischen drei und sechs Jahren ist der Wunsch, ganz eigene Geheimnisse zu haben, für Kinder besonders anziehend und Eltern sollten diesen Entwicklungsschritt mit Gelassenheit beobachten.

In seinen ersten Lebensjahren entwickelt sich das Kind so schnell wie später nie mehr. Das zweite Lebensjahr bringt für das Kind mehr Selbständigkeit, aber auch die Zeit der Trotz- und Wutausbrüche. Eltern müssen sich zunehmend damit auseinandersetzen, dass das Kind seine ganz eigenen Vorstellungen entwickelt.