Für Kinder ist es anfangs meist mühselig, aus den einzelnen Buchstaben Wörter und aus den Wörtern ganze Sätze herauszulesen und diese dann auch noch zu verstehen. Bis zu zwei Jahre dauert es meist, bis ein Kind flüssig liest. Mit einigen Hilfestellungen fördern Sie Ihr Kind und helfen ihm, seine Lesekünste gut zu entwickeln:

Einiges sollten Eltern zu Ihren Kindern niemals sagen – anderes dagegen kann nicht oft genug ausgedrückt werden. Wertschätzende und liebevolle Worte und Gesten kommen bei unseren Kleinen gut an und wirken sich positiv auf die Entwicklung und bestärkend auf das Selbstwertgefühl aus.

Manchmal reichen Regeln und Ermahnungen nicht mehr aus, um Kinder im Zaum zu halten. Ein sogenannter Punkte- oder Bekräftigungsplan kann in diesem Fall hilfreich sein. Die Punktesysteme dienen dazu, positives Verhalten zu belohnen und negatives allmählich abzubauen. Damit der Plan verbindlich ist, wird mit dem Kind ein Vertrag abgeschlossen.

Für Eltern ist es ein Schock, wenn sie das erste Mal bemerken, dass ihr Kind lügt. Dann sollten sie sich ins Gedächtnis rufen, dass jeder Mensch lügt –bis 200 Mal pro Tag. Kinder wachsen also mit lügenden Erwachsenen auf. Dennoch muss unterschieden werden, denn es gibt solche und solche Lügen.

Erziehungsexperten propagieren die autoritative Erziehung, die auf Zuwendung, Liebe, Verständnis und positive Verstärkung, statt auf Strafen und Verbote setzt. Dennoch müssen auch bei diesem Erziehungsstil Kinder lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Doch was genau ist der Unterschied zwischen einer Konsequenz und einer Bestrafung?

Moderne Eltern machen sich viele Gedanken über Erziehung, Fördermöglichkeiten und eben allgemein „das Beste“ für ihr Kind. Das ist gut gemeint, doch letztlich kommt es im Leben nur auf recht wenige, dafür aber elementare, Dinge an, damit ein Kind sich gut und frei entwickelt.

Fehler und Niederlagen sind für Kinder bitter. Noch bitterer sind sie oft für die Eltern, die das „Versagen“ des Kindes und seine Frustration mit ansehen müssen. Dennoch ist es für ein Kind außerordentlich wichtig, Fehler zu machen, denn wie sagt das schöne Sprichwort: „Aus Schaden wird man klug!“. Geben Sie Ihrem Kind die Chance, Fehler zu machen und daraus Wichtiges fürs Leben zu lernen.

„Hacks“ sind Kniffe, mit denen man Probleme auf einfache Art löst – nicht immer ganz nach dem Lehrbuch, aber wirkungsvoll. Wir haben erfahrene Eltern gefragt, welche ihrer Tricks im Umgang mit Kindern sie anderen Eltern empfehlen würden.

Pünktlich müssen unsere Kinder spätestens dann sein, wenn die Schulzeit beginnt. Gut, wenn sie dann die Uhr schon können. Die Frage ist nur: Wie bringt man dem Nachwuchs bei, die Uhr zu lesen – möglichst spielerisch und ohne Stress? Grundvoraussetzung ist, dass Ihr Kind die ersten Zwölf Ziffern sicher unterscheiden kann.

Alle Eltern kennen das: Im täglichen Miteinander sind bestimmte Regeln vereinbart, die Ihr Kind auch genau kennt. Doch immer wieder kommt es vor, dass es sich nicht an die getroffenen Abmachungen hält. Natürlich ist kein Kind immer lieb und gehorsam, aber wenn sich dieses Verhalten häuft, sie alles zehnmal sagen müssen und ohne Schimpfen gar nichts läuft, sollten Sie lieber noch einmal genau hinsehen.

Kinder gehen schon mal „verloren“. Vor allem in der Stadt kann das zum Problem werden. Deshalb ist es besonders wichtig, im Vorfeld mit dem Kind zu sprechen und Vorkehrungen zu treffen, damit dieser Fall erst gar nicht eintritt. Kommt es doch zum Ernstfall, sollten Eltern und Kind ebenfalls gut gewappnet sein.

In jeder Gruppe gibt es Probleme und Streitigkeiten. Als Alternative zur Stellung der Eltern als alleinige Entscheidungsinstanz bringt der Familienrat die Möglichkeit, Konflikte gemeinsam zu lösen und Kompromisse zu finden. Daran wachsen Eltern und Kinder und innerhalb der Familie entwickelt sich ein demokratisches Miteinander, in dem jeder mit seiner Meinung gehört und respektiert wird.

Die Kinder unserer Zeit wachsen mit Medien wie Computer, Internet und Fernsehen auf. Rein pädagogisch gesehen ist uns allen klar, dass ein übermäßiger Konsum an elektronischen Medien unseren Kindern mehr schadet als nützt. Diesen Konsum aber zu begrenzen, fällt häufig schwer. Für Kinder ab zehn gibt es da allerdings einen recht genialen Trick.

Gerade dann, wenn beide Eltern arbeiten, bleibt oft wenig Zeit fürs Kind. Die Kleinen verbringen den größten Teil des Tages in Kindergarten, Hort oder Schule. Umso entscheidender ist es, die wenige Zeit die bleibt, wirklich miteinander zu verbringen. Für die Zeiten, in denen Eltern und Kinder wirklich intensiv und bewusst miteinander in Kontakt treten, wurde der Begriff „Qualitätszeit“ geprägt.

„Links ist da, wo der Daumen rechts ist“ – Diesen dummen Spruch kennen viele von uns noch aus der Kindheit. Er ist allerdings wenig dazu geeignet, einem Kind dabei zu helfen, links und rechts zu unterscheiden. Wir haben einige wirklich hilfreiche Tipps zusammengestellt.