Moderne Eltern machen sich viele Gedanken über Erziehung, Fördermöglichkeiten und eben allgemein „das Beste“ für ihr Kind. Das ist gut gemeint, doch letztlich kommt es im Leben nur auf recht wenige, dafür aber elementare, Dinge an, damit ein Kind sich gut und frei entwickelt.

Fehler und Niederlagen sind für Kinder bitter. Noch bitterer sind sie oft für die Eltern, die das „Versagen“ des Kindes und seine Frustration mit ansehen müssen. Dennoch ist es für ein Kind außerordentlich wichtig, Fehler zu machen, denn wie sagt das schöne Sprichwort: „Aus Schaden wird man klug!“. Geben Sie Ihrem Kind die Chance, Fehler zu machen und daraus Wichtiges fürs Leben zu lernen.

„Hacks“ sind Kniffe, mit denen man Probleme auf einfache Art löst – nicht immer ganz nach dem Lehrbuch, aber wirkungsvoll. Wir haben erfahrene Eltern gefragt, welche ihrer Tricks im Umgang mit Kindern sie anderen Eltern empfehlen würden.

Pünktlich müssen unsere Kinder spätestens dann sein, wenn die Schulzeit beginnt. Gut, wenn sie dann die Uhr schon können. Die Frage ist nur: Wie bringt man dem Nachwuchs bei, die Uhr zu lesen – möglichst spielerisch und ohne Stress? Grundvoraussetzung ist, dass Ihr Kind die ersten Zwölf Ziffern sicher unterscheiden kann.

Alle Eltern kennen das: Im täglichen Miteinander sind bestimmte Regeln vereinbart, die Ihr Kind auch genau kennt. Doch immer wieder kommt es vor, dass es sich nicht an die getroffenen Abmachungen hält. Natürlich ist kein Kind immer lieb und gehorsam, aber wenn sich dieses Verhalten häuft, sie alles zehnmal sagen müssen und ohne Schimpfen gar nichts läuft, sollten Sie lieber noch einmal genau hinsehen.

Kinder gehen schon mal „verloren“. Vor allem in der Stadt kann das zum Problem werden. Deshalb ist es besonders wichtig, im Vorfeld mit dem Kind zu sprechen und Vorkehrungen zu treffen, damit dieser Fall erst gar nicht eintritt. Kommt es doch zum Ernstfall, sollten Eltern und Kind ebenfalls gut gewappnet sein.

In jeder Gruppe gibt es Probleme und Streitigkeiten. Als Alternative zur Stellung der Eltern als alleinige Entscheidungsinstanz bringt der Familienrat die Möglichkeit, Konflikte gemeinsam zu lösen und Kompromisse zu finden. Daran wachsen Eltern und Kinder und innerhalb der Familie entwickelt sich ein demokratisches Miteinander, in dem jeder mit seiner Meinung gehört und respektiert wird.

Die Kinder unserer Zeit wachsen mit Medien wie Computer, Internet und Fernsehen auf. Rein pädagogisch gesehen ist uns allen klar, dass ein übermäßiger Konsum an elektronischen Medien unseren Kindern mehr schadet als nützt. Diesen Konsum aber zu begrenzen, fällt häufig schwer. Für Kinder ab zehn gibt es da allerdings einen recht genialen Trick.

Gerade dann, wenn beide Eltern arbeiten, bleibt oft wenig Zeit fürs Kind. Die Kleinen verbringen den größten Teil des Tages in Kindergarten, Hort oder Schule. Umso entscheidender ist es, die wenige Zeit die bleibt, wirklich miteinander zu verbringen. Für die Zeiten, in denen Eltern und Kinder wirklich intensiv und bewusst miteinander in Kontakt treten, wurde der Begriff „Qualitätszeit“ geprägt.

Einiges sollten Eltern zu Ihren Kindern niemals sagen – anderes dagegen kann nicht oft genug ausgedrückt werden. Wertschätzende und liebevolle Worte und Gesten kommen bei unseren Kleinen gut an und wirken sich positiv auf die Entwicklung und bestärkend auf das Selbstwertgefühl aus.

„Links ist da, wo der Daumen rechts ist“ – Diesen dummen Spruch kennen viele von uns noch aus der Kindheit. Er ist allerdings wenig dazu geeignet, einem Kind dabei zu helfen, links und rechts zu unterscheiden. Wir haben einige wirklich hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Unsere Schulkinder haben sich ihre Sommerferien redlich verdient. Doch sechs Wochen sind eine lange Zeit. Besonders in den ersten Grundschuljahren kann es sinnvoll sein, in den Ferien an den Grundfähigkeiten, wie zum Beispiel dem Lesen, weiterzuüben. Wir haben einige Tipps, wie das Üben für Ihr Kind keine Last ist.

Wissen Sie noch, wie mühsam das Lesen am Anfang war? Da kann es leicht passieren, dass ein Kind aufgibt. Kinder brauchen zwei Jahre, bis sie flüssig lesen und das Gelesene verstehen können. Sie können Ihrem Kind helfen, nicht aufzugeben und die Lust am geschriebenen Wort zu behalten.

Eltern sehen die Welt anders als ihre Kinder. Dies führt oft zu dem Problem, dass Kinder nicht nachvollziehen können, was die Erwachsenen (insbesondere die Eltern) eigentlich stört. Um trotzdem zum Kind durchzudringen und das erwünschte Verhalten hervorzurufen, kann die Ich-Botschaft eine gute Alternative zum Schimpfen und Strafen sein. Mit der Ich-Botschaft machen Sie klar, warum Sie das Verhalten des Kindes nicht tolerieren können und wollen.

Der Ordnungssinn von Kindern unterscheidet sich meistens maßgeblich von den elterlichen Vorstellungen. Ein gewisses Maß an Ordnung muss aber sein, damit das Kind genug Freiraum für Neues hat und das Kinderzimmer nicht in Müll und Spielzeug erstickt. Sie können Ihr Kind unterstützen, damit ihm das Aufräumen nicht ganz so schwer fällt.