Aggression bedeutet Angriff. Aggressive Kinder richten ihren Zorn und ihre Zerstörungswut auf alles Mögliche: Andere Kinder oder Erwachsene, Tiere, Gegenstände oder auch sie selbst sind das Ziel. Warum werden Kinder aggressiv und was können Eltern dagegen tun?

Kinder lehnen sich gegen ihre Eltern und deren Regeln auf, das ist ganz normal. Wenn es aber hart auf hart kommt, dann muss jemand notfalls konsequent auf die Einhaltung der Regeln achten. Bei uns in der Familie ist Papa der „Bad Cop“, der die Bühne betritt, wenn die Kinder es zu weit treiben. Kein Job, um den er sich gerissen hat, aber irgendwer muss ihn ja tun.

Die Frage, ob man zusammen ein Kind haben will oder nicht, ist manchmal leichter zu beantworten als die, ob der Nachwuchs einen Kinderriegel haben soll oder nicht. Wenn Paare zusammen ein Kind bekommen, stellen sie sich die Frage nach der gemeinsamen Erziehung zunächst einmal nur in den seltensten Fällen. Über kurz oder lang ändert sich das jedoch. Die Tatsache, dass zwei Menschen unterschiedliche Vorstellungen von der richtigen Erziehung haben, überrascht Paare immer wieder. Das kann schwierig werden.

Das Internet ist voll von Erziehungsratgebern und –konzepten, im familiären Umfeld werden frischgebackene Eltern ebenfalls mit guten Ratschlägen zum Thema Erziehung bombardiert. Die vielen gutgemeinten Ratschläge verstellen oft den Blick auf das Wesentliche, nämlich den eigenen Erziehungsstil, mit dem sich die ganze Familie wohlfühlen kann.

Die meisten Kinder kaufen gerne Dinge. Solche, die Eltern nicht für sinnvoll halten, sondern auch Sachen, die sie schon in anderer Ausführung haben. Kaufen um des Kaufens und des „haben wollens“ wegen. Gerade für Eltern, die ihr eigenes Konsumverhalten überdenken, ist das eine Herausforderung. Warum ticken Kinder so? Autor Nils Pickert hat seine Kinder beobachtet und teilt seine Gedanken zu dem Thema.

Wird eine Paarbeziehung durch ein Kind ergänzt, müssen Eltern sich zusammenraufen - und das in vielerlei Hinsicht. Vor allem auch, wenn es um die Erziehung geht. Auch wenn Eltern natürlich verschiedener Meinung sein dürfen, gibt es doch einige Fragen, bei denen beide Elternteile an einem Strang ziehen sollten – dem Kind zuliebe.

Kinder können ja bekanntlich nerven. Kinder können aber auch noch unendlich viel mehr. Zum Beispiel ihren Eltern etwas beibringen. Autor Nils Pickert erzählt, welche Charakterzüge er an seinen Kindern beobachtet – und bewundert.

Sie haben die gleichen Eltern, die gleichen Gene und scheinbar auch die gleichen Lebensbedingungen. Dennoch können Geschwister so absolut verschieden sein und das in jeder Hinsicht. Wir gehen der Frage danach, woran es liegt, dass sich manche Geschwister weder äußerlich noch vom Charakter her ähneln und kaum Gemeinsamkeiten haben.

Von außen blickt man auf Situationen oft klarer. Das gilt auch und ganz besonders für die Kindererziehung. Selbst sieht man oft, wie Eltern ihre Kinder unangemessen behandeln – oder ist zumindest der Ansicht. Die Entscheidung, ob man sich in solchen Fällen einmischt oder nicht, ist nicht ganz einfach.

Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Persönlichkeit, das gilt bereits für Kinder. Je nachdem, welchem Typ Ihr Kind entspricht, machen ganz unterschiedliche Erziehungsmaßnahmen Sinn. Was bei dem einen Kind super ankommt, erweist sich beim anderen als Schuss, der nach hinten losgeht. Welcher Charaktertyp ist Ihr Kind?

Belohnungen können für Kinder Ansporn sein, sich in einer Sache besonders anzustrengen. Sie erhöhen die Motivation und sind oft einfach eine schöne Überraschung. Sinnvoll belohnen ist jedoch oft gar nicht so leicht. Denn schnell wird das, was als Ausnahme gedacht war, zur Gewohnheit, die vom Kind dann auch eingefordert wird.

Zumindest gefühlt, beginnen die Machtkämpfe mit dem Kind für viele Eltern bereits in den ersten Lebenstagen. Das Kind hat scheinbar die totale Kontrolle über Zeit und Ressourcen der Eltern. Und die Machtausübung geht weiter, je mehr das Kind seinen eigenen Willen entwickelt.

Als soziale Kompetenz bezeichnet man die Fähigkeiten, die ein Mensch entwickeln muss, um mit anderen im Alltag zurechtzukommen. Diese Fähigkeiten lernen unsere Kinder von uns durch Nachahmung und durch die Interaktion mit anderen Menschen. Bei Erwachsenen wird diese Sammlung an Fähigkeiten oft auch als „Soft Skills“ bezeichnet.

Dieses Erziehungskonzept kommt aus Amerika und wurde in den 1980ern konzipiert, um Eltern ein wirksames Instrument zur Kindererziehung in die Hand zu geben. Vor allem die liebevolle und einfühlsame Beziehung zwischen Eltern und Kind soll gefördert werden.

Theorien und Fachbücher zu erzieherischen Grundhaltungen gibt es wie Sand am Meer. Den meisten Eltern sind Begriffe wie autoritäre, antiautoritäre oder demokratische Erziehung und die Grundzüge der jeweiligen Erziehungshaltung geläufig. In jüngerer Vergangenheit findet man in Bezug auf die Erziehungsthematik häufiger den Begriff des „Attachment Parenting“, zu deutsch „bedürfnisorientierte Erziehung“. Dieser Begriff klingt neu und revolutionär. Lesen Sie hier, was bedürfnisorientierte Erziehung bedeutet, woher dieser Begriff kommt und welche erzieherische Grundhaltung dahinter steht. Zum Schluss werden noch die Grenzen dieser pädagogischen Richtung beleuchtet.