Kinder sind nicht immer so pflegeleicht, wie Eltern sich das wünschen. Für Jungen gilt das oft in besonderem Maße. Sie brauchen häufig mehr Führung und klarere Ansagen als Mädchen, damit das Verhalten sozial angemessen bleibt und die Erziehung nicht aus dem Ruder läuft. Grenzen setzen ist bei den meisten Jungs doppelt wichtig.

Eltern sehen die Welt anders als ihre Kinder. Dies führt oft zu dem Problem, dass Kinder nicht nachvollziehen können, was die Erwachsenen (insbesondere die Eltern) eigentlich stört. Um trotzdem zum Kind durchzudringen und das erwünschte Verhalten hervorzurufen, kann die Ich-Botschaft eine gute Alternative zum Schimpfen und Strafen sein. Mit der Ich-Botschaft machen Sie klar, warum Sie das Verhalten des Kindes nicht tolerieren können und wollen.

Das Internet ist voll von Erziehungsratgebern und –konzepten, im familiären Umfeld werden frischgebackene Eltern ebenfalls mit guten Ratschlägen zum Thema Erziehung bombardiert. Die vielen gutgemeinten Ratschläge verstellen oft den Blick auf das Wesentliche, nämlich den eigenen Erziehungsstil, mit dem sich die ganze Familie wohlfühlen kann.

Wird eine Paarbeziehung durch ein Kind ergänzt, müssen Eltern sich zusammenraufen - und das in vielerlei Hinsicht. Vor allem auch, wenn es um die Erziehung geht. Auch wenn Eltern natürlich verschiedener Meinung sein dürfen, gibt es doch einige Fragen, bei denen beide Elternteile an einem Strang ziehen sollten – dem Kind zuliebe.

Belohnungen können für Kinder Ansporn sein, sich in einer Sache besonders anzustrengen. Sie erhöhen die Motivation und sind oft einfach eine schöne Überraschung. Sinnvoll belohnen ist jedoch oft gar nicht so leicht. Denn schnell wird das, was als Ausnahme gedacht war, zur Gewohnheit, die vom Kind dann auch eingefordert wird.

Kinder können ja bekanntlich nerven. Kinder können aber auch noch unendlich viel mehr. Zum Beispiel ihren Eltern etwas beibringen. Autor Nils Pickert erzählt, welche Charakterzüge er an seinen Kindern beobachtet – und bewundert.

„Antiautoritäre“ Eltern tun sich in der Kindererziehung genauso schwer wie überautoritäre. Was Kinder brauchen, sind starke und liebevolle Eltern, die sich weder selbst abwerten, noch weit über das Kind stellen. Was aber macht starke Eltern aus?

Von außen blickt man auf Situationen oft klarer. Das gilt auch und ganz besonders für die Kindererziehung. Selbst sieht man oft, wie Eltern ihre Kinder unangemessen behandeln – oder ist zumindest der Ansicht. Die Entscheidung, ob man sich in solchen Fällen einmischt oder nicht, ist nicht ganz einfach.

Jedes Kind ist eine individuelle Persönlichkeit, die von seinem Temperament und seiner Umwelt geformt wird. Trotz aller Einzigartigkeit gelten jedoch einige Grundsätze für alle Kinder und machen – konsequent umgesetzt – das Zusammenleben leichter.

Zumindest gefühlt, beginnen die Machtkämpfe mit dem Kind für viele Eltern bereits in den ersten Lebenstagen. Das Kind hat scheinbar die totale Kontrolle über Zeit und Ressourcen der Eltern. Und die Machtausübung geht weiter, je mehr das Kind seinen eigenen Willen entwickelt.

Theorien und Fachbücher zu erzieherischen Grundhaltungen gibt es wie Sand am Meer. Den meisten Eltern sind Begriffe wie autoritäre, antiautoritäre oder demokratische Erziehung und die Grundzüge der jeweiligen Erziehungshaltung geläufig. In jüngerer Vergangenheit findet man in Bezug auf die Erziehungsthematik häufiger den Begriff des „Attachment Parenting“, zu deutsch „bedürfnisorientierte Erziehung“. Dieser Begriff klingt neu und revolutionär. Lesen Sie hier, was bedürfnisorientierte Erziehung bedeutet, woher dieser Begriff kommt und welche erzieherische Grundhaltung dahinter steht. Zum Schluss werden noch die Grenzen dieser pädagogischen Richtung beleuchtet.

Welche Erziehungsbefugnis haben Fremde übers eigene Kind? Viele Eltern antworten darauf sicher mit „gar keine“. Und doch passiert es immer wieder: Freunde und Verwandte erziehen den Nachwuchs ungefragt mit. Oft so gar nicht im Sinne der Eltern. Hierauf angemessen zu reagieren, ist mitunter gar nicht so einfach.

Wer kennt das nicht – irgendwann sind unsere Kinder von unseren Erziehungsmaßnahmen so genervt, dass sie ihre Sachen packen und gehen wollen. Und das manchmal schon im Alter von fünf Jahren. Als Vater steht man nun da und weiß nicht, ob lachen oder weinen die angemessene Reaktion ist. 

Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Persönlichkeit, das gilt bereits für Kinder. Je nachdem, welchem Typ Ihr Kind entspricht, machen ganz unterschiedliche Erziehungsmaßnahmen Sinn. Was bei dem einen Kind super ankommt, erweist sich beim anderen als Schuss, der nach hinten losgeht. Welcher Charaktertyp ist Ihr Kind?

Jeder Mensch wird nach den Prinzipien der eigenen Eltern erzogen. Da kann es durchaus vorkommen, dass sich ein Paar, wenn es selber Eltern wird, vor ungeahnten Problemen sieht. Wenn die Vorstellungen von Erziehung zu unterschiedlich sind, dann müssen Kompromisse geschlossen werden.