Im Leben kommt es oft anders als man denkt. Gerade Kinder sorgen häufig für Überraschungen. Diese Erfahrung machte auch ein werdender Vater im Bekanntenkreis der Redaktion von Vaterfreuden.

Vor ziemlich genau 28 Jahren begaben sich mein Vater und ich auf eine Reise, von der wir nur wussten, wann sie beginnen und enden würde. Als grobes Ziel hatten wir Spanien ausgemacht. Sie begann in der ersten Sommerferienwoche und endete in der letzten  ...

Wenn ich an meinen Vater denke, schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Als ich klein war, sah ich einen Helden in ihm. Später verstand ich vieles nicht. Um zum Schluss stand ein Kontaktabbruch. Doch bis es so weit kam, gab es viele schöne Momente. Ich frage mich manchmal, was anders hätte laufen müssen. Und ich weiß doch, dass man nichts an der Vergangenheit ändern kann.

Wie ist es, wenn man sein neugeborenes Kind über Wochen nicht in den Arm nehmen kann? Diese Erfahrung machen viele tausend Eltern von Frühchen jedes Jahr. Wochen und Monate des Hoffens und Bangens ersetzen für diese Eltern die Freuden einer „normalen“ Geburt und der anstrengenden, aber schönen ersten Zeit mit dem Baby. Peter Sommer, ein Vater von Frühchen-Zwillingen berichtet von seinen Erlebnissen und Gefühlen rund um die Geburt und die ersten Lebensmonate seiner Kinder. Ein Bericht, der berührt.

Irgendwann kommt jedes Kind in das Alter, wo es schwierig wird, wo es Eltern nicht leicht fällt, Unternehmungen zu finden, die nicht „voll uncool“ sind. Aber hin und wieder entwickeln sich die Dinge, so dass aus einem banalen Spaziergang ein echtes Erlebnis wird. Ein Scheidungsvater berichtet.

 Die Zeit mit den Lieben – sie fliesst – zu schnell. Geniesst Sie und maximiert die Qualität und Quantität! Die Zeit mit meinen Kindern Annika (13) und Quentin (10) hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und reduziert.

Mein Gott, was für eine Hitze! Ich war mit den Kindern auf dem Rückweg vom Saarland nach Köln, die Sonne knallte aufs Auto und die Klimaanlage war kaputt. Eigentlich waren es draußen nur 26 ° Grad, aber im Auto waren es 36 ° - wir schmorten im eigenen Saft. Dass wir in diesem lausigen Sommer überhaupt noch mal 36 ° erleben würden, hätte ich nicht gedacht. Und schon gar nicht so! 

Die Stadt, sie schläft fast noch an diesem Samstagmorgen,

und für so manchen ist noch Nacht.

Da hört man von der Hellerhöhe Kinderrufen,

es tobt die Fußball-Abwehrschlacht.

Als ich das erste Mal Vater wurde, war ich gerade 18 Jahre jung und konnte die Gefühle, die über mich herein brachen so gar nicht richtig einordnen. Angst und Freude, von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt, alles gleichzeitig und in einem ständigem Auf und Ab. 

Im letzten Herbst war es mal wieder soweit. Das sogenannte Vater-Kind Basteln im Kindergarten. Dem Kindergarten geht es dabei das die Väter auch mal was beitragen. Dieses Mal ging es darum einen Kürbis zu schnitzen. 

Das Patriarchat neigt sich zu Ende,
höchste Zeit für eine Wende.
Es ist in heutigen Beziehungskisten
kein Platz mehr für Chauvinisten.

Hallo Vaterfreuden, als Papa von einem absoluten Racker von 4 Jahren kann man nur mit Stolz sagen, dass euer Motto "Vaterfreuden" für mich absolut zutrifft. Wenn man zurückblickt und sich noch an den ersten Moment im Kreissaal erinnert bis heute so hat sich einiges im Leben - in meinem Leben - verändert. 

Wir waren mal wieder in totaler Hektik, niemand hatte mir gesagt, dass es so stressig ist ein Vaterjahr zu machen. Nun gut, wir hatten uns dazu entschieden und nun musste ich irgendwie da durch. Noch 216 Tage. Wisst ihr, wie lang Tage sein können?

Ich werde Vater. Als diese Nachricht vor fünf Jahren mein Trommelfell traf, den Gehörgang passierte und schließlich in meinem Gehirn ankam, war es, als würde – ja, wie war es eigentlich? Druckgefühl im Bauch! Tat weh und gut gleichzeitig. Wie damals vor der Fahrprüfung. Erst drückt es, aber wenn man den Lappen in der Tasche hat, tut es gut.

Wenn mein Sohn Quentin diese Frage stellt, fühle ich mich wieder selbst wie ein Kind. Und an manchen Tagen schaffe ich für einige Minuten die Verwandlung und bin Buffon oder Lehmann. Selbstredend bin ich auch mal Angreifer – am liebsten Ronaldo oder Gomez. Mit meinem Sohn auf dem Fussballplatz zu stehen bereitet mir unglaubliche Freude, ebenso wie viele andere Elemente der gemeinsamen Zeit mit Quentin und mit meiner Tochter Annika. Beide liebe ich über alles. Was jedoch die gemeinsamen Hobbys angeht, muss ich gestehen, dass die Schnittmenge der Themen mit Quentin höher ist.