Eltern und Kinder schließen ständig Vereinbarungen – oft wirkt es so, als würden sich Kinder nur darauf einlassen, um sie später möglichst wieder aushebeln zu können. Eltern stehen dann häufig vor einem Dilemma – nachgeben oder hart bleiben, Verständnis zeigen oder auf Abmachungen pochen?

Die täglichen Mahlzeiten sind eine gute Möglichkeit des Beisammenseins und der Kommunikation. Richtig Spaß macht das aber nur, wenn alle am Tisch bestimmte Grundregeln einhalten.

Das Leben mit Kleinkind ist nicht nur die wunderschöne erste Zeit, die man mit dem Nachwuchs verbringt. Sie ist auch eine Belastung für das Nervenkostüm. Denn kleine Kinder sind Anarchisten, ohne sich intellektuell dafür entschieden zu haben. Sie sind einfach so. Das ist für Eltern zuweilen eine echte Herausforderung. 

Immer wieder durchlaufen Kinder Phasen, in denen sie sich gegen die Regeln und Grenzen der Eltern wehren. Die Trotzphase ist nur die erste davon. Warum ticken unsere Kleinen manchmal so ganz anders als gewohnt und wie können wir als Eltern damit angemessen umgehen?

Alle Eltern kennen das: Im täglichen Miteinander sind bestimmte Regeln vereinbart, die Ihr Kind auch genau kennt. Doch immer wieder kommt es vor, dass es sich nicht an die getroffenen Abmachungen hält. Natürlich ist kein Kind immer lieb und gehorsam, aber wenn sich dieses Verhalten häuft, sie alles zehnmal sagen müssen und ohne Schimpfen gar nichts läuft, sollten Sie lieber noch einmal genau hinsehen.

Kinder gehen schon mal „verloren“. Vor allem in der Stadt kann das zum Problem werden. Deshalb ist es besonders wichtig, im Vorfeld mit dem Kind zu sprechen und Vorkehrungen zu treffen, damit dieser Fall erst gar nicht eintritt. Kommt es doch zum Ernstfall, sollten Eltern und Kind ebenfalls gut gewappnet sein.

Lana ist mit ihrer Mutter im Supermarkt, greift nach einer Puppe, die Mutter zieht sie weg und zischt: Finger weg, das darfst Du nicht anfassen! Warum eigentlich nicht? Und wie viele unserer Erziehungsmaßnahmen fallen wirklich auf fruchtbaren Boden? Manchmal ist weniger mehr und einige unserer Erziehungswahrheiten sind vielleicht längst überholt!

Die Kinder unserer Zeit wachsen mit Medien wie Computer, Internet und Fernsehen auf. Rein pädagogisch gesehen ist uns allen klar, dass ein übermäßiger Konsum an elektronischen Medien unseren Kindern mehr schadet als nützt. Diesen Konsum aber zu begrenzen, fällt häufig schwer. Für Kinder ab zehn gibt es da allerdings einen recht genialen Trick.

Aggression bedeutet Angriff. Aggressive Kinder richten ihren Zorn und ihre Zerstörungswut auf alles Mögliche: Andere Kinder oder Erwachsene, Tiere, Gegenstände oder auch sie selbst sind das Ziel. Warum werden Kinder aggressiv und was können Eltern dagegen tun?

Kinder lehnen sich gegen ihre Eltern und deren Regeln auf, das ist ganz normal. Wenn es aber hart auf hart kommt, dann muss jemand notfalls konsequent auf die Einhaltung der Regeln achten. Bei uns in der Familie ist Papa der „Bad Cop“, der die Bühne betritt, wenn die Kinder es zu weit treiben. Kein Job, um den er sich gerissen hat, aber irgendwer muss ihn ja tun.

„Wenn Du jetzt Dein Zimmer nicht aufräumst, gibt es zwei Wochen Fernsehverbot!“ – In dem Moment, in dem wir wutentbrannt eine solche Drohung ausgesprochen haben, wird uns häufig schon klar, wie unbedacht das war. Zwei Wochen Stress mit dem Sprössling, wer ist da eigentlich mehr gestraft?

Kinder sind nicht immer so pflegeleicht, wie Eltern sich das wünschen. Für Jungen gilt das oft in besonderem Maße. Sie brauchen häufig mehr Führung und klarere Ansagen als Mädchen, damit das Verhalten sozial angemessen bleibt und die Erziehung nicht aus dem Ruder läuft. Grenzen setzen ist bei den meisten Jungs doppelt wichtig.

Schon lange sind sie aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, Smartphones gehören heute nicht nur für Erwachsene einfach dazu. Auch Kinder erhalten immer früher Zugriff auf die praktische Technik, die alles und jeden jederzeit erreichbar macht. Gerade für Kinder ist es wichtig, von Anfang an den richtigen Umgang zu lernen.

Um ihre Kinder für das Leben und den Weg in die Selbständigkeit richtig auszurüsten, können Eltern einiges tun. Selbstsicherheit, das Bewusstsein, dass es geliebt wird und eine klare Wahrnehmung sind die wichtigsten Grundlagen.

Höflichkeit ist Klugheit, das wusste schon Arthur Schopenhauer. Wer sich höflich verhält und gute Manieren zeigt, hat von Anfang an einen Vertrauensvorschuss und sammelt Sympathien. Je früher ein Kind die wichtigsten Höflichkeitsregeln lernt, umso leichter fällt es ihm später, diese auch umzusetzen.