Die täglichen Mahlzeiten sind eine gute Möglichkeit des Beisammenseins und der Kommunikation. Richtig Spaß macht das aber nur, wenn alle am Tisch bestimmte Grundregeln einhalten.

Was heißt das eigentlich „Kind sein dürfen“? In erster Linie, seinen eigenen Instinkten und Gefühlen zu folgen. Die Kindheit ist eine wichtige Phase, in der sich Geist und Körper frei entwickeln sollen und das mit möglichst wenig Leistungsdruck. Gleichzeitig müssen aber Regeln gelernt und Grenzen akzeptiert werden.

An Computerspielen kommt heute kaum jemand mehr vorbei, das gilt für Kinder wie für Eltern. Ein generelles Verbot ist einfach nicht zeitgemäß. Stattdessen sollten sich Eltern mit der Materie befassen und für den Umgang ganz klare Regeln aufstellen.

Sie sind prinzipiell dagegen, was immer Sie auch tun. Gibt es Blumenkohl, will es Broccoli. Schenken Sie ihm ein Buch zum Geburtstag, dann war es mit Sicherheit das Falsche. Kinder die immer dagegen sind, wollen ein hohes Maß an Selbstbestimmung und geraten fast in Panik, wenn sie die Dinge nicht unter Kontrolle haben.

Kinder sind nicht immer so pflegeleicht, wie Eltern sich das wünschen. Für Jungen gilt das oft in besonderem Maße. Sie brauchen häufig mehr Führung und klarere Ansagen als Mädchen, damit das Verhalten sozial angemessen bleibt und die Erziehung nicht aus dem Ruder läuft. Grenzen setzen ist bei den meisten Jungs doppelt wichtig.

Kindererziehung ist harte Arbeit und bringt uns Eltern alle irgendwann einmal an unsere Grenzen. Deshalb sind mitunter kreative Lösungen und Kompromisse gefragt, die zum einen nicht den eigenen Prinzipien im Umgang mit dem Kind widersprechen, zum anderen aber auch das gewünschte Ziel schnell und ohne Theater erreichen.

Wenn "Nein" das augenblickliche Lieblingswort Ihres Kindes ist und jedes Verbot Wutanfälle zur Folge hat, steckt Ihr Kind in der Trotzphase.

Wir Eltern haben es nicht leicht: Wir müssen unsere Kinder erziehen und manchmal den Partner gleich mit. Denn oft haben wir andere Vorstellungen von den Antworten auf viele Erziehungsfragen und darüber streiten wir uns mit unseren Partnern. Dabei sollen Eltern ja als Einheit und Team an einem Strang ziehen.

Kinder gehen schon mal „verloren“. Vor allem in der Stadt kann das zum Problem werden. Deshalb ist es besonders wichtig, im Vorfeld mit dem Kind zu sprechen und Vorkehrungen zu treffen, damit dieser Fall erst gar nicht eintritt. Kommt es doch zum Ernstfall, sollten Eltern und Kind ebenfalls gut gewappnet sein.

Manche Kinder sind sehr aktiv und müssen sich richtig auspowern, um abends zur Ruhe zu kommen. Hier geht es nicht um hyperaktive Kinder, sondern um Kinder mit einem hohen Energiepotential, die viel körperliche Bewegung brauchen, um sich ruhig und ausgeglichen zu fühlen.

Mit Kindern toben, kämpfen und herumalbern gehört vor allem für Väter einfach dazu. Je wilder die Spiele, desto mehr Spaß haben die Kleinen daran. Allerdings überschreiten Kinder in der Euphorie schnell einmal die Grenze dessen, was uns als Erwachsenem Spaß macht und was noch tolerierbar ist. Gar nicht so leicht, den wilden Nachwuchs dann zu stoppen.

Die Kinder unserer Zeit wachsen mit Medien wie Computer, Internet und Fernsehen auf. Rein pädagogisch gesehen ist uns allen klar, dass ein übermäßiger Konsum an elektronischen Medien unseren Kindern mehr schadet als nützt. Diesen Konsum aber zu begrenzen, fällt häufig schwer. Für Kinder ab zehn gibt es da allerdings einen recht genialen Trick.

Um ihre Kinder für das Leben und den Weg in die Selbständigkeit richtig auszurüsten, können Eltern einiges tun. Selbstsicherheit, das Bewusstsein, dass es geliebt wird und eine klare Wahrnehmung sind die wichtigsten Grundlagen.

Alle Eltern werden irgendwann mit diesem Spruch konfrontiert. Die Familienregeln werden kritisiert, als Argument werden die Vorschriften genannt, die anderen Kindern auferlegt werden. Wie verhält man sich nun? „Was andere Kinder dürfen, ist mir egal!“ -Damit wurden wir selbst als Kinder von unseren Eltern abgespeist.

„Wenn Du jetzt Dein Zimmer nicht aufräumst, gibt es zwei Wochen Fernsehverbot!“ – In dem Moment, in dem wir wutentbrannt eine solche Drohung ausgesprochen haben, wird uns häufig schon klar, wie unbedacht das war. Zwei Wochen Stress mit dem Sprössling, wer ist da eigentlich mehr gestraft?