Manchen Kindern ist es in die Wiege gelegt: Sie können die Gefühle anderer verstehen und sich in sie hineinversetzen. Diese Fähigkeit nennt man Empathie. Andere Kinder wiederum tun sich schwer damit und wirken oft wie die Axt im Walde.

Mit dem Stolz ist das ja so eine Sache. Der Begriff als solcher ist eingefärbt mit den düsteren Farben der dunklen Vergangenheit und wird daher in Deutschland nur sehr vorsichtig verwendet. Das ist sicherlich auch an der einen oder anderen Stelle sinnvoll und ratsam. Doch Vaterstolz ist etwas anderes und muss nicht mit Vorsicht genossen werden. Dieses Gefühl ist überwältigend und vor allem: berechtigt. 

Im Alter von circa sechs Wochen schreien viele Babys zwei bis drei Stunden pro Tag, manche sogar mehr. Schreien und Weinen ist ganz normal – denn ein anderes Ausdrucksmittel haben Säuglinge noch nicht. Auch ältere Kinder weinen, zu den unterschiedlichsten Anlässen. Die Devise heißt hier – trösten statt ablenken.

Kinder sind wissbegierig und neugierig, sie werden in den unterschiedlichen Lebensphasen aber auch immer wieder von Ängsten geplagt. „Du brauchst doch keine Angst haben“ ist ein Spruch, den Kinder oft viel zu häufig hören. Eltern wissen meist nicht, was sie damit anrichten können.

Noch bevor Kinder sprechen können, zeigen sie ihre Gefühle deutlich: Durch Lachen, Weinen, Jauchzen, Schreien. Je älter sie werden, desto mehr Kontrolle wird ihnen abverlangt. Allerdings sollten Eltern dabei nicht vergessen: Gefühle sind der wirkliche Maßstab unseres Handelns.

Die Liebe von Eltern zu ihren Kindern lässt sich mit nichts anderem vergleichen. Sie ist von Anfang an da, kennt praktisch keine Grenzen und zeigt sich auf vielfältige Art und Weise. Was macht diese Liebe so einzigartig?

Wenn ein Kind in das Leben eines Paares tritt, dann setzen bei den jungen Eltern zahlreiche Veränderungen ein. Einige davon bewusst, einige unbewusst. Fast immer jedoch ist die Liebe zum eignen Kind der Schlüssel dafür, dass Eltern ihr Leben umkrempeln. Hier eine Liste unserer Beobachtungen.

Die Idee des Berliner Papaladens - jetzt Väterzentrum Berlin - ist ziemlich simpel und gleichermaßen gelungen: Väter sollen Unterstützung beim Umgang mit Kindern bekommen. Nun hat sich sogar der Berliner Senat der Sache angenommen und das Projekt auf Herz und Nieren untersucht. Doch die Väter sind und bleiben skeptisch.

Kleine Kinder weinen mehrmals täglich. Mal haben sie sich gestossen, mal sind sie hungrig, haben die Windeln voll oder sind sauer, weil ihnen etwas nicht gelingt. Und manchmal weinen sie einfach ohne erkennbaren Grund. So trösten Sie richtig:

Kürzlich fragte mich mein Mann, wie es sich denn eigentlich so anfühlt, schwanger zu sein. Das war so im sechsten Monat. Wir erwarten gerade unser zweites Kind. Tja, wie fühlt sich das nun an? Jede Schwangerschaft ist anders, aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten. Hier der schonungslose, subjektive Tatsachenbericht.

Neugeborene sind zu 100 Prozent darauf angewiesen, dass sie von einer oder mehreren erwachsenen Personen versorgt werden. Und auch in den weiteren Lebensjahren sind Bezugspersonen überlebenswichtig. Zum einen für die Erfüllung der körperlichen Bedürfnisse, zum anderen aber auch als Vorbild und emotionaler Anker.

Das Konzept des Attachment Parenting wurde von Kinderarzt Bill Sears geprägt. Diese Art des Umgangs mit dem Kind wird oft kritisiert –unter anderem sehr spektakulär in einem Artikel der „Time“ im Jahr 2012. Doch fernab der Kritik will Attachment Parenting das Kind nicht an die Eltern binden, sondern ihnen im Gegenteil die Selbständigkeit erleichtern.

Die bedingungslose Liebe zum Kind wird in Erziehungsratgebern häufig als ein hohes Ziel und eine Grundbedingung für die gesunde kindliche Entwicklung dargestellt. Das ist auch richtig. Allerdings muss diese Zuwendung mit dem entsprechenden Maß an Grenzen versetzt sein, damit aus dem geliebten Kind kein narzisstischer Egoist wird.

Es ist ganz natürlich, dass Eltern ihren Kindern gegenüber Stolz empfinden – Väter wie Mütter. Dafür gibt es auch jede Menge Gründe und Anlässe, bei denen man sich der Einzigartigkeit des eigenen Kindes und seiner Fortschritte immer wieder bewusst wird. Ein Vater scheibt über die Momente, in denen er Vaterstolz verspürt.

Als soziale Kompetenz bezeichnet man die Fähigkeiten, die ein Mensch entwickeln muss, um mit anderen im Alltag zurechtzukommen. Diese Fähigkeiten lernen unsere Kinder von uns durch Nachahmung und durch die Interaktion mit anderen Menschen. Bei Erwachsenen wird diese Sammlung an Fähigkeiten oft auch als „Soft Skills“ bezeichnet.