Frauen sind in der Regel gute Netzwerkerinnen, vor allem, wenn es um das Familienmanagement geht. Hier kann sich fast jeder Vater ein Beispiel nehmen. Besonders für alleinerziehende Eltern sind Kontakte zu anderen Familien und Elternteilen oft von unschätzbarem Wert, manchmal sogar buchstäblich die „letzte Rettung“. 

Die Zahlenangaben sind schwankend, aber eines ist klar: Alleinerziehende Väter sind längst keine Exoten mehr und die Tendenz steigt. Immer mehr Väter wollen oder müssen nach der Trennung die volle Verantwortung für ihre Kinder übernehmen. Und auch wenn das Leben dadurch komplizierter wird, ist die enge Bindung zwischen Vater und Kind ein Gewinn für beide.

Kinder verstehen ihre kleine Umgebung, die Welt der Erwachsenen ist ihnen aber lange unverständlich. Andreas Clevert ist beeindruckt und fasziniert, wie viel Vertrauen Kinder den Personen um sie herum entgegenbringen. Denn die Gründe, warum diese permanent wechseln, kann ein Kind nicht begreifen. Ein Plädoyer für mehr Verständnis für kleine Menschen.

Freundschaften unter Eltern haben einen ganz eigenen Charakter – man kommt schnell ins Gespräch, gibt sich gegenseitig Tipps und wenn man sich gut versteht, dann verabredet man sich für ein Spieltreffen der Kinder. Diese Freundschaften bringen für alle Beteiligten Vorteile. Daher macht es für Eltern Sinn, früh ein Netzwerk zu knüpfen.

Drei Kinder morgens pünktlich bei verschiedenen Betreuungseinrichtungen abliefern – für Eltern eine echte Herausforderung. Bei all der Hektik kann man schnell die schönen Momente des Lebens aus den Augen verlieren, wenn einen nicht die Kinder daran erinnern würden, wie Autor Andreas Clevert am eigenen Leib erfuhr.

Wenn ein oder sogar beide Elternteile für die Kinderbetreuung ausfallen, zum Beispiel durch Krankheit, dann ist guter Rat oft teuer. Zum Glück gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, solche Engpässe zu überbrücken und auch der Arbeitgeber ist in der Pflicht, den Eltern in Not als Unterstützung entgegenzukommen.

Gleichberechtigung hin oder her: die Mutter ist in der Regel Bezugsperson Nummer eins für ein kleines Kind. Wenn sie einmal krank wird, herrscht in der Familie ein absoluter Ausnahmezustand. Daran ändert sich auch nichts, wenn man als Vater mit Haushalt und Kindern eigentlich ganz gut klarkommt.

Für den Hamburger Senat ist es das Einlösen eines Wahlversprechens. Ab dem 1. August gibt es die fünfstündige Kinderbetreuung kostenlos. Ein Mittagessen gibt es gratis oben drauf. Das ist sicher ein guter Schritt, doch die Situation in der Kinderbetreuung insgesamt und die Unterschiede zwischen Ost und West bleiben gravierend.

Wenn ein Kind krank ist, haben beide Elternteile Anspruch auf eine Freistellung von ihrer Arbeit. Allerdings sind Väter bei der Krankenpflege der Kinder häufig zweite Wahl – zum einen, weil dies von jeher Frauensache war, zum anderen, weil die Arbeitgeber bei Vätern leider oft noch weniger Verständnis für eine Freistellung haben als bei Müttern.

Jeder Politiker wird bestätigen, dass unsere Kinder die Zukunft des Landes sind. Trotzdem werden viele Themen, die Kinder betreffen, bei der Verteilung von Geldern oft vernachlässigt. In den Bereichen Bildung und Kinderbetreuung etwa sind beträchtliche Investitionen nötig, um langfristig den Wohlstand unseres Landes zu sichern. Ein Appell an Politik und Eltern.

Bis zu 10 Infekte pro Jahr gelten bei Kindern noch als normal. Für berufstätige Eltern kann gehäuftes Kranksein allerdings zum Problem werden. Wer kümmert sich ums Kind? Wer keine Hilfe durch Freunde oder Verwandte hat, muss selbst zuhause bleiben. Dazu gibt es gesetzlich eine Freistellung sowie das sogenannte Kinderkrankengeld.

Die einen fordern Kindergartenplätze für alle, und das auch noch möglichst früh. Für die anderen ist der einzig richtige Ort für Kinder das Zuhause. Die Debatte über das Betreuungsgeld macht abermals deutlich, dass sich zwei Fronten um keinen Preis einigen wollen. Genauso konträr wie die Meinung darüber, wo Kinder am besten betreut werden, ist die Frage nach der Rolle der Kindertagesstätte an sich. Vom sozialen Ort des Lernens bis zur Stätte des Schreckens findet sich eine Vielzahl von Meinungen. Ist die Kita nun ein guter Ort oder nicht?

30 Tage lang habe ich meinen Arbeitsplatz gegen den heimischen Herd eingetauscht und war von früh bis spät für den Haushalt und die Kinderbetreuung zuständig. Dabei ging es für mich nicht darum, ob ich in der Lage bin, diese Aufgabe zu bewältigen, sondern wie ich dies umsetzen würde. Vor allem aber interessierte mich die Frage: Ist die Arbeit als Hausmann wirklich vergleichbar mit einem „richtigen“ Job?

Die Auswahl des passenden Kindergartens ist für die Eltern die erste große, das kommende Leben des eigenen Kindes prägende Entscheidung. Leider ist es gerade in Großstädten nicht einfach, im von den Eltern gewünschten Kindergarten auch wirklich rechtzeitig einen Platz zu bekommen.