In der Psychologie bezeichnet Selbstwirksamkeit die Gewissheit, neue und schwierige Aufgaben bewältigen zu können. Diese Gewissheit erreicht ein Kind, wenn es durch Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein erlangt hat, Herausforderungen anzugehen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Eltern darauf vertrauen, dass ihr Kind die Kompetenz hat, etwas zu schaffen und ihm die nötigen Freiräume lassen. Unterstützung bietet das Prinzip: „Hilf mir es selbst zu tun“ von Maria Montessori.

Alle Eltern wollen es, viele können es nicht zugeben: Unsere Kinder sollen uns gehorchen. Doch wie erreicht man dieses Ziel und lässt seinen Kindern gleichzeitig die erforderliche Freiheit, die sie brauchen, um sich frei und selbstständig zu entwickeln?

Kinder sind wissbegierig und neugierig, sie werden in den unterschiedlichen Lebensphasen aber auch immer wieder von Ängsten geplagt. „Du brauchst doch keine Angst haben“ ist ein Spruch, den Kinder oft viel zu häufig hören. Eltern wissen meist nicht, was sie damit anrichten können.

Ein Neugeborenes kennt nichts von der Welt, geht aber anfangs automatisch davon aus, dass sie gut ist. Dieses Urvertrauen können die Eltern bestärken oder enttäuschen. Auch im weiteren Verlauf der Kindheit haben Eltern stets die Aufgabe, das Vertrauen ihres Kindes zu pflegen und zu bewahren.

Konsequenz ist einer der am meisten strapazierten Begriffe in der Erziehung und wird nur allzu oft mit Strenge verwechselt. Konsequent sein ist wichtig, dass wissen alle Eltern. Aber was ist Konsequenz eigentlich genau? Und warum ist sie so wichtig?

Die Erkenntnis ist ein Schock: Das Kind hat Geld aus dem Geldbeutel genommen. Eltern, die sich von ihrem Kind beklaut fühlen, sind empört und gekränkt. Bevor Sie Ihren Nachwuchs nun wutentbrannt zur Rede stellen, sollten Sie erst einmal tief durchatmen. Denn oft ist der Diebstahl ein Alarmsignal und ein Hilferuf.

Neugeborene sind zu 100 Prozent darauf angewiesen, dass sie von einer oder mehreren erwachsenen Personen versorgt werden. Und auch in den weiteren Lebensjahren sind Bezugspersonen überlebenswichtig. Zum einen für die Erfüllung der körperlichen Bedürfnisse, zum anderen aber auch als Vorbild und emotionaler Anker.

Ein kleiner Klaps hat noch niemandem geschadet! Diese oder ähnliche Formulierungen werden gern aus der Mottenkiste geholt, wenn es darum geht, das eigene Verhalten zu rechtfertigen. Wie genau sich Schläge auswirken, wird kontrovers diskutiert. Unstrittig ist jedoch, dass sie Auswirkungen haben. Doch was muss eigentlich passieren, bevor ein Kind geschlagen wird? Reicht als Gegenmittel die Überzeugung allein aus, dass Erziehung immer ohne physische Gewalt auskommen muss? Oder ist man selbst einfach irgendwann an einem Punkt, an dem man nicht mehr weiter weiß?

Fast alle Eltern haben den Wunsch, dass Ihr Kind möglichst gut auf das Leben „da draußen“ vorbereitet wird. Das kann es nur, wenn es selbstständig agieren und die Verantwortung für sich und seine Handlungen übernehmen kann. Damit die Kleinen das von der Pike auf lernen können, brauchen sie von den Eltern Freiraum und Rückhalt zugleich.

Um ihre Kinder für das Leben und den Weg in die Selbständigkeit richtig auszurüsten, können Eltern einiges tun. Selbstsicherheit, das Bewusstsein, dass es geliebt wird und eine klare Wahrnehmung sind die wichtigsten Grundlagen.

In früheren Generationen waren Strafen – auch körperliche - meist noch an der Tagesordnung. Der autoritäre Erziehungsstil war die übliche Methode, um Kinder dazu zu bringen, den Eltern zu gehorchen und sich in die Gesellschaft einzugliedern. Heute wird meist ein „weicherer“ Erziehungsstil favorisiert, bei dem Strafen seltener zum Einsatz kommen.

Kinder verstehen ihre kleine Umgebung, die Welt der Erwachsenen ist ihnen aber lange unverständlich. Andreas Clevert ist beeindruckt und fasziniert, wie viel Vertrauen Kinder den Personen um sie herum entgegenbringen. Denn die Gründe, warum diese permanent wechseln, kann ein Kind nicht begreifen. Ein Plädoyer für mehr Verständnis für kleine Menschen.

Ein stark entwickeltes Urvertrauen ist eines der größten und wichtigsten Geschenke, die Eltern ihrem Kind machen sollten. Das Vertrauen darin, dass das Leben und die Menschen gut sind, wird in den ersten Lebensjahren entwickelt und ist die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein und ein glückliches Leben.

Von der Geburt des eigenen Kindes an ist man Vater oder Mutter. Die Anrede „Papa“ oder „Mama“ verdient man sich als Eltern erst mit der Zeit. Denn sie hat für Kinder eine ganz besondere Bedeutung…

Jedes Elternteil kennt das Lieblingslied und die Lieblingsgeschichte in- und auswendig. Hunderte von Wiederholungen machen das möglich. Andererseits wird es Kindern auch schnell langweilig und sie werden unleidlich. Wie geht man als Elternteil mit diesen scheinbaren Widersprüchen um?