Kinder sind wissbegierig und neugierig, sie werden in den unterschiedlichen Lebensphasen aber auch immer wieder von Ängsten geplagt. „Du brauchst doch keine Angst haben“ ist ein Spruch, den Kinder oft viel zu häufig hören. Eltern wissen meist nicht, was sie damit anrichten können.

Neugeborene sind zu 100 Prozent darauf angewiesen, dass sie von einer oder mehreren erwachsenen Personen versorgt werden. Und auch in den weiteren Lebensjahren sind Bezugspersonen überlebenswichtig. Zum einen für die Erfüllung der körperlichen Bedürfnisse, zum anderen aber auch als Vorbild und emotionaler Anker.

Fast alle Eltern haben den Wunsch, dass Ihr Kind möglichst gut auf das Leben „da draußen“ vorbereitet wird. Das kann es nur, wenn es selbstständig agieren und die Verantwortung für sich und seine Handlungen übernehmen kann. Damit die Kleinen das von der Pike auf lernen können, brauchen sie von den Eltern Freiraum und Rückhalt zugleich.

Ein kleiner Klaps hat noch niemandem geschadet! Diese oder ähnliche Formulierungen werden gern aus der Mottenkiste geholt, wenn es darum geht, das eigene Verhalten zu rechtfertigen. Wie genau sich Schläge auswirken, wird kontrovers diskutiert. Unstrittig ist jedoch, dass sie Auswirkungen haben. Doch was muss eigentlich passieren, bevor ein Kind geschlagen wird? Reicht als Gegenmittel die Überzeugung allein aus, dass Erziehung immer ohne physische Gewalt auskommen muss? Oder ist man selbst einfach irgendwann an einem Punkt, an dem man nicht mehr weiter weiß?

In früheren Generationen waren Strafen – auch körperliche - meist noch an der Tagesordnung. Der autoritäre Erziehungsstil war die übliche Methode, um Kinder dazu zu bringen, den Eltern zu gehorchen und sich in die Gesellschaft einzugliedern. Heute wird meist ein „weicherer“ Erziehungsstil favorisiert, bei dem Strafen seltener zum Einsatz kommen.

Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, ein Loch im Zahn und der ein oder andere Notfall: Arztbesuche gehören zum Kinderalltag. Eltern und auch Ärzte können einiges dafür tun, dass der Gang zum Arzt entspannt bleibt und sich für die Kinder nicht zum Horrortrip entwickelt.

Kinder verstehen ihre kleine Umgebung, die Welt der Erwachsenen ist ihnen aber lange unverständlich. Andreas Clevert ist beeindruckt und fasziniert, wie viel Vertrauen Kinder den Personen um sie herum entgegenbringen. Denn die Gründe, warum diese permanent wechseln, kann ein Kind nicht begreifen. Ein Plädoyer für mehr Verständnis für kleine Menschen.

Unsere Kids sind Meister in der Lust am Entdecken. In der unstillbaren Neugier. Und im Überwinden von Ängsten. Nirgendwo lässt sich das so gut beobachten wie auf einem gewöhnlichen Spielplatz. Sei es das Klettergerüst, die Schaukel, das kleine Karussell oder natürlich die Rutsche. Und beim Absolvieren der einzelnen Rutschgänge kann man die verschiedenen Charaktere von Hosenmätzen und Hosenmätzinnen ganz klar erkennen. Hier die ultimativen "Top 5":

Um ihre Kinder für das Leben und den Weg in die Selbständigkeit richtig auszurüsten, können Eltern einiges tun. Selbstsicherheit, das Bewusstsein, dass es geliebt wird und eine klare Wahrnehmung sind die wichtigsten Grundlagen.

Ein stark entwickeltes Urvertrauen ist eines der größten und wichtigsten Geschenke, die Eltern ihrem Kind machen sollten. Das Vertrauen darin, dass das Leben und die Menschen gut sind, wird in den ersten Lebensjahren entwickelt und ist die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein und ein glückliches Leben.

Die Erkenntnis ist ein Schock: Das Kind hat Geld aus dem Geldbeutel genommen. Eltern, die sich von ihrem Kind beklaut fühlen, sind empört und gekränkt. Bevor Sie Ihren Nachwuchs nun wutentbrannt zur Rede stellen, sollten Sie erst einmal tief durchatmen. Denn oft ist der Diebstahl ein Alarmsignal und ein Hilferuf.

Natürlich lieben Sie Ihre Kinder – aber zeigen Sie Ihnen das auch? Erziehen Sie Ihr Kind liebevoll oder eher mit Strenge und Autorität? Schaffen Sie es, Grenzen zu setzen und diese Ihrem Kind immer wieder mit Liebe zu zeigen?

Jedes Elternteil kennt das Lieblingslied und die Lieblingsgeschichte in- und auswendig. Hunderte von Wiederholungen machen das möglich. Andererseits wird es Kindern auch schnell langweilig und sie werden unleidlich. Wie geht man als Elternteil mit diesen scheinbaren Widersprüchen um?

Die Kindheit besteht zu einem großen Anteil aus Lernen. Kinder machen jeden Tag unzählige Erfahrungen und das ist auch wichtig so, denn nur aus selbst Erlebtem schafft man sich einen echten Wissensschatz, auf den man sein Leben lang zurückgreifen kann. Dieses Prinzip gilt für alle Lebensbereiche, ganz besonders aber für den Bereich der Motorik. Was kann mein Körper? Was kann ich ihm zumuten und wann überfordere ich ihn? Dies lernt das Kind dadurch, dass es Dinge ausprobiert und sich in Situationen bringt, in denen einem als liebender Vater die Haare zu Berge stehen. Doch gerade die „gefährlichen“ Momente bringen dem Kind unendlich viel.

Von der Geburt des eigenen Kindes an ist man Vater oder Mutter. Die Anrede „Papa“ oder „Mama“ verdient man sich als Eltern erst mit der Zeit. Denn sie hat für Kinder eine ganz besondere Bedeutung…