Natürlich, auch wir hatten unsere Helden: Jim Knopf und Lukas oder Lassie, Flipper, Barbapapa und, und und....
Aber gab es Lassie Bettwäsche? Flipper Schulranzen? Jim Knopf Fahrräder? Nein!
Begeistern sich unsere Kinder heute für einen Charakter können sie sofort eintauchen in die Produkt-Welt ihres Helden und aus dem ehemaligen Kinderzimmer wird die Lillifee- Erlebniswelt in Pink oder der Wilde-Kerle-Fußballplatz. Für Eltern kann das ganz schön anstrengend sein.

Sie kennen das vielleicht: Nach einer ausgedehnten Einkaufstour oder einem Verwandtenbesuch wird Ihr Kind unausstehlich. Es quengelt, motzt oder wird sogar aggressiv. Ihr Kind steht unter Stress. Schimpfen hilft jetzt wenig. Ermöglichen Sie Ihrem Kind, seine Gefühle in Bewegung umzusetzen und sich so abzureagieren.

Puppen sind eines der wirklich klassischen Spielzeuge. Heutzutage scheint es, als ob das Spiel mit Puppen und Stofftieren für Kinder immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird. Ein Fehler, denn durch das Spiel mit Puppen  stellen Kinder ihr eigenes Leben nach und lernen wichtige soziale Fähigkeiten.

Kinder spielen für ihr Leben gern, das liegt in der Natur der Sache. Und die stolzen Eltern spielen meist gern mit, denn dadurch entsteht eine zusätzliche Nähe, und es ist wohl das Schönste auf der ganzen Welt, wenn der eigene Nachwuchs sich freut und lacht. Gerade Väter tun sich aber etwas schwer, wenn es um das Spielen mit Babys geht. Oft stellt sich die Frage, was man denn mit einem Baby spielen soll. Mit Monopoly oder Schach sollte man natürlich warten, bis die Zeit reif ist. Trotzdem kann man auch mit Babys großen Spaß haben.

Für Kinder, aber auch für die Eltern ist Langeweile kaum auszuhalten. Weiß der Nachwuchs nichts mit sich anzufangen, dann legen sich Eltern mächtig ins Zeug, um diesen nervigen Zustand zu beenden. Allerdings hat die Sache einen Haken: Je mehr Eltern ihre Kinder beschäftigen, umso mehr sinkt die kindliche Eigeninitiative.

Das Kind spielt friedlich in seinem Zimmer, während man selbst die Post erledigt oder ein Buch liest. Für viele Eltern ist diese Vorstellung ein schöner Traum, denn ihr Kind kann nicht einmal fünf Minuten alleine spielen und braucht ständig einen Erwachsenen zum Bespaßen. Vaterfreuden erklärt, wie man das vermeiden kann.

Sobald der erste Schnee liegt, fiebern die Kinder auch dem Bau des ersten Schneemanns entgegen. Damit der Schneemann gut gelingt, ist einiges zu beachten. Besonders wichtig ist die richtige Konsistenz des Schnees. Was die Perfektion angeht – vergessen Sie nicht, dass es Kindern mehr um den Spaß als um die Schönheit geht.

Kinder haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang, der sich nicht für die Jahreszeiten und das Wetter interessiert. Bei Schmuddelwetter und eisiger Kälte ist es oft nicht leicht, diesen Drang ausreichend zu befriedigen. Unmöglich ist es nicht – für kleine Kinder reicht auch das Wohnzimmer aus. Größere Kinder können bei jedem Wetter nach draußen.

Eine Aktivität, bei der die ganze Familie Freude hat, eine, die nicht viel Geld kostet und immer wieder von Neuem Spaß macht. Ein Spiel, das Kommunikation fördert, Kooperation fordert und Kindern logisches Denken beibringt. Klingt alles eigentlich zu gut, um wahr zu sein. Doch all das finden Sie in Gesellschaftsspielen. Lernen Sie mit Ihrer Familie gemeinsam zu spielen und Sie werden viele schöne gemeinsame Stunden erleben.

Erinnern Sie sich noch an Ihre eigene Kindheit? Nach der Schule und den Hausaufgaben begann das „Freispiel“ - außer Haus und ohne Eltern. Viele Kindheiten verlaufen heute anders. Die Freizeit ist durchgeplant und selbst das Spiel ist organisiert. Einen Gefallen tun wir unseren Kindern damit allerdings nicht.

Für einige Elternteile ist es ein Graus, wenn der Steppke wieder mal mit dem Memory in der Hand in der Tür steht oder im Kinderzimmer zusammen mit Papa eine Höhle bauen will und einen mit großen bittenden Augen ansieht. Wie man den „Spaß am Spiel“ auch wieder als Erwachsener entdeckt, erfahren Sie hier.

In den ersten Lebensmonaten sind die Eltern der Nabel der Welt für ihr Kind. Dies ändert sich mit zunehmendem Alter und das ist auch gut so. Denn der Umgang mit anderen Menschen, vor allem auch mit anderen Kindern, ist ein Übungsfeld, auf dem Kinder die ganze Komplexität der menschlichen Kommunikation kennenlernen können.

Die meisten Jungs, aber auch einige Mädchen landen irgendwann in der Fußballphase. Dann wird alles gekickt und getreten, was irgendwie beweglich ist. Ein freundschaftliches Fußballturnier zwischen Vater und Sohn/Tochter oder mit anderen befreundeten Kindern und Vätern ist ein prima Zeitvertreib für einen sonnigen Nachmittag. Den Abschluss kann eine Grillparty bilden.

Ein Abenteuerspielplatz besteht aus etwas mehr als Rutsche, Karussell, Schaukel, meist ein paar Gebäuden als Holz und Sandkasten. Es gibt sie in fast allen Städten, oft findet man Abenteuerspielplätze auch im Wald.

"Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft, und - was uns Erwachsenen kaum passieren kann - sie genießen die Gegenwart", meinte der französische Schriftsteller Jean de La Bruyère (17. Jh.). Da kann ich nur sagen: "D'accord Monsieur de La Bruyère". Die Kinder sind die Meister des Augenblicks, alles Glück und Unglück der Welt passiert genau jetzt, no past, no future, die Kids kultivieren die Philosophie des Punk. Und genau da möchte ich auch wieder hin. Nicht direkt zum Punk. Aber zum Aufgehen im Moment. Und es gibt ganz bestimmte Rituale und Beschäftigungen mit meinen beiden Töchtern, in denen es mir – mit ihrer tatkräftigen Hilfe – gelingt. Ganz egal, wie das Wetter ist. Ganz egal, was die Steuererklärung sagt. Ganz egal, welche Art von Stress im Büro oder sonst wo auf mich wartet. Hier eine Hitliste meiner Lieblings-Zeit-Stopp-Aktivitäten und "Die-Welt-kann-mich-mal-gerne-haben"-Phasen: