Die Rolle des Vaters hinsichtlich seiner Stellung innerhalb der Familie hat sich im Laufe der Geschichte stark verändert. Vom uneingeschränkten Patriarchen bis hin zum modernen Vater der Gegenwart war es ein weiter Weg. Wir laden Sie heute auf eine kurzweilige Zeitreise durch das Vaterbild im Wandel ein.

Manche Väter finden einfach keinen Zugang zum Kind, es entsteht keine Bindung, die Berührungsängste sind übermächtig. Warum das so ist, kann viele Gründe haben – fürs Kind ist die emotionale Zurückweisung des Vaters auf jeden Fall ein Drama - und das jeden Tag aufs Neue.

„Wenn Du jetzt Dein Zimmer nicht aufräumst, gibt es zwei Wochen Fernsehverbot!“ – In dem Moment, in dem wir wutentbrannt eine solche Drohung ausgesprochen haben, wird uns häufig schon klar, wie unbedacht das war. Zwei Wochen Stress mit dem Sprössling, wer ist da eigentlich mehr gestraft?

Jungen unterscheiden sich von Mädchen in vieler Hinsicht. Sie sind in jungen Jahren komplizierter, zeigen häufiger Verhaltensauffälligkeiten, bringen sich öfter in Schwierigkeiten und hinken in ihrer Entwicklung im Vergleich zu den Mädchen oft hinterher.

„Bei meinem Kind mache ich das alles anders.“ Schon oft gehört, von vielen behauptet, doch stimmt das wirklich? Macht man in der Erziehung der eigenen Kinder wirklich anders als die eigenen Eltern? Wer eine strenge Kindheit hatte, erlaubt vielleicht dem eigenen Kind zuviel. Wer sein Kind mit Paragraphen und Stoppuhr gängelt, erzieht sich wohlmöglich einen Revoluzzer heran. Alles „anders machen“ heißt nicht alles besser zu machen!

Wenn unsere Kinder in die Pubertät kommen, ändert sich vieles – oft auch die Sicht der Dinge. Schwarz-Weiß Denken ist typisch für Teenager und kann Eltern oft zum Wahnsinn treiben. Versuche, dem Kind die Vielschichtigkeit der Welt vermitteln zu wollen, sind oft zum Scheitern verdammt.

Für Kinder ist es oft etwas ganz Besonderes, wenn sie gemeinsam mit dem Papa etwas unternehmen. Insbesondere dann, wenn sie unter der Woche von der Mutter umsorgt werden. Daher freuen sich Kinder um so mehr, wenn sie am Wochenende einen Ausflug mit dem Vater machen. Es gehört gar nicht so viel dazu, dass die Unternehmung zu einem Erlebnis wird – ein wenig Vorbereitung, vor allem aber eine positive Grundeinstellung und etwas Begeisterungsfähigkeit.

Was können Männer besser bei der Erziehung ihrer Kinder als die Frauen? Vor einiger Zeit sorgte diese Top 10 – Liste hier auf vaterfreuden.de für einigen Wirbel und kontroverse Diskussionen auf der vaterfreuden- Facebook-Seite. Grund genug, uns noch einmal etwas eingehender mit diesem Thema zu beschäftigen.

Einerseits können Kinder sehr grausam sein, wenn sie bei anderen Kindern auf soziale Unterschiede zu sich selbst stoßen, andererseits ist es dem Königskind ganz egal, wenn es mit dem Gänsehirten spielt. Ob und wie Kinder soziale Unterschiede empfinden und beurteilen, hängt viel vom Vorbild der Eltern ab.

Schlaflose Nächte, ständiger Stress, Druck in der Schule, Konflikte in der Pubertät, Termine über Termine. So wunderschön es ist, Kinder zu haben, sie machen nun einmal auch eine Menge Ärger. Doch das wirkt sich auf die Lebenserwartung der Eltern keinesfalls negativ aus, wie das andere Stressfaktoren ja sonst durchaus tun. Im Gegenteil, mit Kindern lebt man länger.

Wir alle hatten sie – die Helden unserer Kindheit. Sie führten uns durch Abenteuer, in verwunschene Gärten, 20.000 Meilen unter das Meer oder quer durch das Land der Apachen. Sie leben in bunten Villen zusammen mit Pferden und Affen oder lösten spannende Fälle in Rocky Beach. Aber ganz besonders führten sie uns in das Reich der Bücher.

Wenn Kinder heranwachsen erleben sie täglich Neues. Sie entdecken die Welt und beginnen sich in ihr zurechtzufinden. Dabei entwickeln sie, genau wie Erwachsene, Vorlieben und Abneigungen. Besonders interessant ist es dabei für Eltern zu beobachten, wie sehr diese denen der Eltern ähneln – oder dies auch gar nicht tun!

Immer mehr Väter tauschen das Büro gegen den Dienst in den eigenen vier Wänden. Sei es, weil die Frau wieder in den Beruf zurückkehren möchte, aber eine ausreichende Kinderbetreuung nicht vorhanden, ist, oder auch, weil man die Zeit mit den eigenen Kindern intensiver erleben möchte. Für manche ist es nur eine klar begrenzte Phase, für andere ein neues Lebensmodell.

Früher war der Seemann von Skorbut bedroht, der Bergmann von der Staublunge und der Fliesenleger hatte spätestens mit fünfzig Jahren kaputte Knie. Aber niemand spricht darüber, welche Gruppe den größten Gefahren in Bezug auf Krankheiten ausgesetzt ist. Nein, wir sprechen nicht von Arbeitern in Atomkraftwerken – wir meinen Väter.

Lange Zeit wurden Jungen als die Verlierer unseres Bildungssystems angesehen. Obwohl neueste Studien ergeben haben, dass dieser Trend rückläufig ist, brauchen Jungs oft eine spezielle Förderung - das gilt vor allem für die musischen Fächer und für Sprachen. Was Eltern speziell für ihre Söhne tun können, erklärt der folgende Artikel.