Es gibt viele Gründe, warum ein Kind die Schule wechseln muss. Ein Umzug, das Ende einer Schulstufe oder interne Unstimmigkeiten mit der aktuellen Schule gehören dazu. Neben dem ganzen bürokratischen Prozedere und der Organisation kommen auf Familien oft auch ganz unerwartete Probleme zu.

In den USA greifen einige Eltern zu rabiaten Methoden, um dem Nachwuchs das Schlafen beizubringen: Sie sperren ihre Kinder nachts ins Kinderzimmer ein. Das Schlimmste daran: Dies erfolgt auf Rat von Ärzten, die das Schreien lassen als probates Mittel empfehlen, um Eltern ihre Nachtruhe zu ermöglichen.

Vieles, mit dem kleine Kinder konfrontiert werden, kann ihnen Angst machen – Die Trennung von der Mutter im Kindergarten, der Krach, den die Bauarbeiter in der Straße machen, der Zahnarztbesuch oder nächtliche Gewitter. Ihre Geduld und Ihr Verständnis helfen dem Kind über seine Ängste hinweg.

Furcht ist für Kinder überlebenswichtig. Ein Kind, das keine Angst kennt, wird sich ständig in gefährliche Situationen bringen. Manchmal läuft die Angst allerdings aus dem Ruder. In diesem Fall ist es für Eltern wichtig zu wissen, wie sie mit diesem kindlichen Gefühl umgehen müssen, um es nicht noch zu verstärken.

Danebenzustehen, wenn Kinder neue Dinge ausprobieren, fällt vielen Eltern nicht leicht – und dafür gibt es gute Gründe. Viele Eltern wollen ihre Kinder und sich selbst vor Misserfolgen und Unfällen schützen. Dabei wissen sie jedoch meist auch, dass das eigentlich keine Lösung ist.

Das Kuscheltier. Es ist Teil der Kindheit und oft wichtiger als das Abendessen oder das Kinder-Fernsehprogramm. Erforscht wurde es bisher allerdings kaum, vielmehr wird es als Selbstverständlichkeit hingenommen. Michael Schnabel hat sich mit dem Kuscheltier einmal etwas genauer beschäftigt. Der Pädagoge vom staatlichen Institut für Frühpädagogik gibt Auskunft über die Bedeutung der stillen Freunde.

Wenn Kleinkinder nur einen Elternteil bevorzugen, dann ist das eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Unser Autor erzählt von seinen Erfahrungen.

Manche Väter finden einfach keinen Zugang zum Kind, es entsteht keine Bindung, die Berührungsängste sind übermächtig. Warum das so ist, kann viele Gründe haben – fürs Kind ist die emotionale Zurückweisung des Vaters auf jeden Fall ein Drama - und das jeden Tag aufs Neue.

Kinder machen im Laufe ihrer Entwicklung verschiedene Phasen durch und wirken mehr als einmal auf Eltern reichlich „seltsam“. Meist handelt es sich tatsächlich nur um eine problematische Phase, die auch wieder vergeht. Es gibt allerdings Warnzeichen, die auf eine tatsächliche Störung hinweisen können.

Ein junger Vater hat zwei Wochen lang seine Gedanken und Gefühle gegenüber seiner kleinen Tochter notiert. Er hätte nie für möglich gehalten, wie umfassend das Baby seine Gedanken bestimmt – und wie sehr das Kind sein Leben bereichert. 

Kinder mögen es gerne überschaubar, konstante Verhältnisse geben ihnen Sicherheit. Manch ein Kind beharrt so sehr darauf, dass sich nichts verändert, dass es regelrecht spießig wirkt. Dabei hat dieses Verhalten einen guten Grund.

Aus Angst, aus praktischen Gründen oder weil es scheinbar nicht anders geht, bringen viele Eltern Ihre Grundschulkinder Tag für Tag in die Schule, zum Fußballtraining oder zum Treffen mit dem besten Kumpel. Gut gemeint ist hier allerdings nicht unbedingt gut gemacht, denn Kinder, die im Elterntaxi transportiert werden, entgeht so einiges.

Das Fremdeln, eine Phase, die etwa um den achten Lebensmonat auftritt, ist für Eltern wie auch das Umfeld oft irritierend. Das so zutrauliche Baby wird plötzlich sehr wählerisch, bei wem es Nähe zulässt und selbst Papa wird manchmal wie ein Wildfremder behandelt. In Wirklichkeit zeigt diese Phase jedoch, dass Ihr Baby wächst und gedeiht.

Babys und Kleinkinder sind auf ihre Eltern angewiesen, das wissen sie instinktiv. Kein Wunder also, dass Trennungen Angst machen und beim Kind zu Panik führen können. Damit aus der reflexartigen Angst kein lebenslanges Muster wird, können Eltern einiges tun.

Früher war der Seemann von Skorbut bedroht, der Bergmann von der Staublunge und der Fliesenleger hatte spätestens mit fünfzig Jahren kaputte Knie. Aber niemand spricht darüber, welche Gruppe den größten Gefahren in Bezug auf Krankheiten ausgesetzt ist. Nein, wir sprechen nicht von Arbeitern in Atomkraftwerken – wir meinen Väter.