Vieles, mit dem kleine Kinder konfrontiert werden, kann ihnen Angst machen – Die Trennung von der Mutter im Kindergarten, der Krach, den die Bauarbeiter in der Straße machen, der Zahnarztbesuch oder nächtliche Gewitter. Ihre Geduld und Ihr Verständnis helfen dem Kind über seine Ängste hinweg.

Ein junger Vater hat zwei Wochen lang seine Gedanken und Gefühle gegenüber seiner kleinen Tochter notiert. Er hätte nie für möglich gehalten, wie umfassend das Baby seine Gedanken bestimmt – und wie sehr das Kind sein Leben bereichert. 

Kinder mögen es gerne überschaubar, konstante Verhältnisse geben ihnen Sicherheit. Manch ein Kind beharrt so sehr darauf, dass sich nichts verändert, dass es regelrecht spießig wirkt. Dabei hat dieses Verhalten einen guten Grund.

Aus Angst, aus praktischen Gründen oder weil es scheinbar nicht anders geht, bringen viele Eltern Ihre Grundschulkinder Tag für Tag in die Schule, zum Fußballtraining oder zum Treffen mit dem besten Kumpel. Gut gemeint ist hier allerdings nicht unbedingt gut gemacht, denn Kinder, die im Elterntaxi transportiert werden, entgeht so einiges.

Das Fremdeln, eine Phase, die etwa um den achten Lebensmonat auftritt, ist für Eltern wie auch das Umfeld oft irritierend. Das so zutrauliche Baby wird plötzlich sehr wählerisch, bei wem es Nähe zulässt und selbst Papa wird manchmal wie ein Wildfremder behandelt. In Wirklichkeit zeigt diese Phase jedoch, dass Ihr Baby wächst und gedeiht.

Babys und Kleinkinder sind auf ihre Eltern angewiesen, das wissen sie instinktiv. Kein Wunder also, dass Trennungen Angst machen und beim Kind zu Panik führen können. Damit aus der reflexartigen Angst kein lebenslanges Muster wird, können Eltern einiges tun.

Früher war der Seemann von Skorbut bedroht, der Bergmann von der Staublunge und der Fliesenleger hatte spätestens mit fünfzig Jahren kaputte Knie. Aber niemand spricht darüber, welche Gruppe den größten Gefahren in Bezug auf Krankheiten ausgesetzt ist. Nein, wir sprechen nicht von Arbeitern in Atomkraftwerken – wir meinen Väter.

Natürlich möchten wir, dass sich unsere Kinder zu selbständigen, selbstbewussten Individuen entwickeln, die im Leben ihren Weg gehen, eigene Interessen entwickeln und sich durchsetzen - aber bitte nicht gegen uns! Manches, was für Teenager wichtig ist oder zur individuellen Entwicklung dazugehört, treibt den Eltern den Angstschweiß auf die Stirn. Wir haben unsere Top 10 der größten Elternschrecken zusammengestellt.

Furcht ist für Kinder überlebenswichtig. Ein Kind, das keine Angst kennt, wird sich ständig in gefährliche Situationen bringen. Manchmal läuft die Angst allerdings aus dem Ruder. In diesem Fall ist es für Eltern wichtig zu wissen, wie sie mit diesem kindlichen Gefühl umgehen müssen, um es nicht noch zu verstärken.

Die Liebe zum eigenen Kind ist eine Naturgewalt, die junge Eltern überkommt und mitreißt. Sie hat jedoch auch etwas von einer Droge an sich, wie unser Autor feststellt – Nebenwirkungen und Angst vor dem Entzug inklusive. Irgendwann muss man lernen, nach und nach ein wenig mehr loszulassen. Auch, wenn es schwerfällt.

Eltern lehren ihre Kinder, dass diese die Wahrheit sagen sollen. Selbst nehmen sie es aber häufig mit der Wahrheit nicht so genau. Denn fast alle Eltern erzählen ihren Kindern regelmäßig kleine Lügen. Das glauben Sie nicht? Wir sind sicher, dass auch Sie sich ertappt fühlen werden.

Kinder sind wissbegierig und neugierig, sie werden in den unterschiedlichen Lebensphasen aber auch immer wieder von Ängsten geplagt. „Du brauchst doch keine Angst haben“ ist ein Spruch, den Kinder oft viel zu häufig hören. Eltern wissen meist nicht, was sie damit anrichten können.

In den USA greifen einige Eltern zu rabiaten Methoden, um dem Nachwuchs das Schlafen beizubringen: Sie sperren ihre Kinder nachts ins Kinderzimmer ein. Das Schlimmste daran: Dies erfolgt auf Rat von Ärzten, die das Schreien lassen als probates Mittel empfehlen, um Eltern ihre Nachtruhe zu ermöglichen.

Kinder lieben ihr gewohntes Umfeld, sie schätzen Rituale und einen gleichmäßigen Tagesablauf. Je kleiner sie sind, desto wichtiger ist es für sie, dass sie ihrer Umgebung und dem täglichen Rhythmus vertrauen können. Da kann ein Umzug schnell zum großen Drama geraten und für Kinder und Eltern ziemlich anstrengend werden. Aber auch die Zeit danach ist für die Kleinen nicht leicht. Sie müssen sich an viel Neues gewöhnen und sich meistens auch in einigen Dingen umstellen.

Es gibt viele Gründe, warum ein Kind die Schule wechseln muss. Ein Umzug, das Ende einer Schulstufe oder interne Unstimmigkeiten mit der aktuellen Schule gehören dazu. Neben dem ganzen bürokratischen Prozedere und der Organisation kommen auf Familien oft auch ganz unerwartete Probleme zu.