Spielzeugwaffen üben vor allem auf Jungs ab einem gewissen Alter eine unglaubliche Faszination aus. Warum ist das so? Und wie sollten sich Eltern dazu verhalten, wenn das Kind plötzlich unbedingt eine Pistole oder einen Panzer zum Spielen haben will?

Wenn Kinder übermäßig viel zerstörerische Energie an den Tag legen, kann das unterschiedliche Gründe haben. Häufig steckt nur ein stark entwickelter Forschergeist dahinter, manchmal stecken motorische Schwächen oder Achtlosigkeit dahinter, mitunter ist der Zerstörungstrieb jedoch auch ein Hilferuf.

Wer kennt das nicht? Man kommt nach einer kurzen Reise nach Hause und möchte seinen Kindern eine Kleinigkeit mitbringen. Oder man ist bei Freunden zu Besuch und möchte deren Kindern eine kleine Freude machen. Womit kann man kleinen Kindern garantiert ein Lächeln aufs Gesicht zaubern ohne dass es allzu viel kostet?

Was kauft man nicht alles im Laufe eines Lebens. Nützliches, Luxuriöses, Sinnloses, Gesundes, weniger Gesundes, Teures, Billiges und natürlich all die Dinge, von denen man später nicht mehr weiß, was das denn jetzt wieder bedeuten sollte. Ganz anders wird es, wenn plötzlich ein Kind da ist. Man versucht auf einmal, sinnvoll einzukaufen, zum Wohl des Nachwuchses. Jede Investition wird auf Gehalt und pädagogischen Wert hin überprüft. Aber auch wenn man sich noch so viel Mühe gibt – trotzdem ist jede Menge Unsinn dabei. Doch das fällt nicht ins Gewicht, wenn man einen Blick auf die besten Anschaffungen wirft.

Neulich surrte mein Handy im Vibrationsmodus. Ich dachte natürlich an eine WhatsApp Nachricht. Doch weit gefehlt. Und ich musste mehr als zwei Mal hinsehen, bis ich die Mitteilung verstand: "Spielspaß mit Nicole. Die neuen Folgen jetzt auf YouTube." Mhhh. "Spielspaß mit Nicole"? Das kann alles Mögliche sein. Von nicht jugendfreien Angeboten ganz zu schweigen. Ich nahm heldenhaft das Risiko in Kauf, klickte auf den Link und landete auf einem Kanal, der mich staunen, erschaudern und schmunzeln zugleich ließ.

Ab ungefähr zwei Jahren können Kinder entwicklungsgemäß Regeln verstehen und sich auch daran halten. Dies ist der beste Zeitpunkt, um die ersten einfachen Spiele mit den Kindern zu spielen, bei denen es durchaus nicht immer ums Gewinnen gehen muss. Spaß und Spannung mit gleichzeitigem Training der kindlichen Konzentrations- und Kombinationsfähigkeit bringen bereits einfache Spiele, die auch den Erwachsenen noch Spaß machen.

Der Kampf um Mittelerde? Der Angriff der Rebellen auf den Todesstern? Die Belagerung Hogwarts durch die Todesser? Allesamt Pipifax - Die ultimative Schlacht findet zuhause statt. Spielzeuge sind die Waffen der Wahl.

Kinder beschenken ist gar nicht so einfach - bei den eigenen Kindern kennt man noch die Interessen. Kinder von Freunden, Neffen und Nichten zu beschenken wird umso schwieriger. Wir wollen Ihnen ein paar Denkanstöße geben, was für Kinder in welchem Alter passen könnte.

Werden Kinder größer und mobiler, möchte man ihnen irgendwann ermöglichen, selbstständig seine Spielsachen und an sie heranzukommen. Es scheint eine gute Idee zu sein, die Spielsachen dann in offenen Regalen unterzubringen, so hat das Kind die freie Auswahl. Der Arbeitsausschuss „Kinderspiel und Spielzeug“ rät allerdings etwas anderes.

Manchmal ist es besonders schwer, seinen Kindern Grenzen zu setzen. Eine dieser Situationen trifft uns häufig im Supermarkt, wenn Kinder darauf bestehen, ein Spielzeug, eine Zeitschrift oder ein Eis zu bekommen. Hier nein zu sagen und damit konsequent zu bleiben, ist oft nicht leicht. Die Folgen können lautstark sein, selbst dann, wenn das Kind eigentlich schon längst dem Trotzalter entwachsen ist.

Um ihr eine Freude zu machen hat Bernd seiner 3-jährigen Tochter eine dieser Puppen gekauft, die sie sich schon so lange gewünscht hat. So eine, die sprechen kann. Und Schlafgeräusche macht. Marie hat sich auch unglaublich gefreut und ist mit ihrem Geschenk gleich auf ihr Zimmer verschwunden. Als Bernd eine Stunde später neugierig in das Kinderzimmer lugte, traute er seinen Augen nicht: Die Puppe bestand nur noch aus Einzelteilen. Und diese waren dann auch noch mit Kugelschreiber bis zur Unkenntlichkeit bekritzelt.

Natürlich, auch wir hatten unsere Helden: Jim Knopf und Lukas oder Lassie, Flipper, Barbapapa und, und und....
Aber gab es Lassie Bettwäsche? Flipper Schulranzen? Jim Knopf Fahrräder? Nein!
Begeistern sich unsere Kinder heute für einen Charakter können sie sofort eintauchen in die Produkt-Welt ihres Helden und aus dem ehemaligen Kinderzimmer wird die Lillifee- Erlebniswelt in Pink oder der Wilde-Kerle-Fußballplatz. Für Eltern kann das ganz schön anstrengend sein.

Kurz vor der Geburt unserer Kinder schlendern wir durch die Spielzeugabteilungen und kaufen Bälle, Rasseln, Dinge die Knistern und Rascheln und laut Etikett oder Verkäufer pädagogisch wertvoll sind. Doch kaum können die lieben Kleinen robben oder krabbeln, zeigen sie uns, was sie wirklich interessiert. Deshalb hier die Top 10 der (verbotenen) Lieblingsspielzeuge.

Puppen sind eines der wirklich klassischen Spielzeuge. Heutzutage scheint es, als ob das Spiel mit Puppen und Stofftieren für Kinder immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird. Ein Fehler, denn durch das Spiel mit Puppen  stellen Kinder ihr eigenes Leben nach und lernen wichtige soziale Fähigkeiten.

Hat man früher die Haushaltsabteilungen der großen Kaufhäuser nach einem passenden Geschenk für Mutti oder Oma durchforstet, so pirscht man heute voller Tatendrang durch die Gänge der Spielzeugwarenhäuser auf der Suche nach Präsenten für die lieben Kleinen. Wobei Letzteres wahrscheinlich wesentlich mehr Spaß macht.