Werden Kinder größer und mobiler, möchte man ihnen irgendwann ermöglichen, selbstständig seine Spielsachen und an sie heranzukommen. Es scheint eine gute Idee zu sein, die Spielsachen dann in offenen Regalen unterzubringen, so hat das Kind die freie Auswahl. Der Arbeitsausschuss „Kinderspiel und Spielzeug“ rät allerdings etwas anderes.

Um ihr eine Freude zu machen hat Bernd seiner 3-jährigen Tochter eine dieser Puppen gekauft, die sie sich schon so lange gewünscht hat. So eine, die sprechen kann. Und Schlafgeräusche macht. Marie hat sich auch unglaublich gefreut und ist mit ihrem Geschenk gleich auf ihr Zimmer verschwunden. Als Bernd eine Stunde später neugierig in das Kinderzimmer lugte, traute er seinen Augen nicht: Die Puppe bestand nur noch aus Einzelteilen. Und diese waren dann auch noch mit Kugelschreiber bis zur Unkenntlichkeit bekritzelt.

Wenn Kinder übermäßig viel zerstörerische Energie an den Tag legen, kann das unterschiedliche Gründe haben. Häufig steckt nur ein stark entwickelter Forschergeist dahinter, manchmal stecken motorische Schwächen oder Achtlosigkeit dahinter, mitunter ist der Zerstörungstrieb jedoch auch ein Hilferuf.

Sie gehört zum täglichen Leben wie das morgendliche Zähneputzen. Werbung. Und spätestens seit die privaten Radio- und Fernsehsender ihren Erfolgslauf in die deutsche Medienlandschaft angetreten haben, hat sich die Frequenz um einen erheblichen Faktor erhöht. Wir haben uns mehr oder weniger an Werbung gewöhnt, auch wenn sie wirklich nerven kann. Im Zweifel bleibt der Griff zur Fernbedienung oder der Blick in eine andere Richtung. Wie aber steht es um unsere Kinder? Wie wirkt sich Werbung auf den Nachwuchs aus, kann sie womöglich ernsthaft schädigen?

Im Grunde genommen brauchen Kinder lange Zeit kein Spielzeug. Sie sind genug mit sich selbst und ihrer Umgebung beschäftigt und interessieren sich ohnehin zunehmend für alles, was sie umgibt. Fakt ist jedoch: Der Markt an Spielsachen fürs Baby ist riesig und es sammelt sich ganz automatisch so einiges an.

Kinder kosten Geld, das wissen alle Eltern und deshalb ist es auch eine gute Idee, bestimmte Dinge gebraucht zu kaufen. Wenn es um Kleidung geht oder auch um Kinderwagen und Co bildet Gebrauchtes eine echte Alternative, doch es gibt auch Dinge, die man lieber neu kaufen sollte.

Puppen sind eines der wirklich klassischen Spielzeuge. Heutzutage scheint es, als ob das Spiel mit Puppen und Stofftieren für Kinder immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird. Ein Fehler, denn durch das Spiel mit Puppen  stellen Kinder ihr eigenes Leben nach und lernen wichtige soziale Fähigkeiten.

Unsere Gesellschaft ist es gewöhnt, Zuneigung und Materielles zu vermischen. So sieht man in deutschen Kinderzimmern oft ein Übermaß an Spielzeug – entstanden ist diese Fülle aus dem Wunsch, seinem Kind etwas Gutes zu tun und es ihm an nichts mangeln zu lassen. Problem bei der Sache ist: Dem Kind tut zu viel Spielzeug nicht unbedingt gut.

#Werbung, da durch Produkte unterstützt
Durch das Spiel entdecken Kinder ihre Welt. Um kleinen Kindern ein sicheres und vielfältiges Spiel zu ermöglichen, hat Playmobil die Welt von Playmobil 1.2.3 entwickelt. Nun gibt es hier verschiedene aufeinander aufbauende Lernstufen, die an den Fähigkeiten und Ansprüchen der jeweiligen Entwicklungsstufe eines Kindes angepasst sind und spielerisch die Entwicklung in den ersten Lebensjahren unterstützen sollen.

„Ordnung ist das halbe Leben“ sagt schon ein altväterliches Sprichwort. Unsere Kinder sehen das allerdings fast immer anders: Das Kinderzimmer verwandelt sich in kürzester Zeit in ein Schlachtfeld, in dem sich Stofftiere, Playmobilmännchen und andere Arten aus der Spezies Spielzeug bekämpfen.

Spielzeug gibt es in unzähligen Varianten für alle Altersklassen – pädagogisch mehr oder weniger wertvoll. Junge Eltern stehen oft ratlos vor der Frage: Womit soll mein Kind spielen? Die Altersangaben auf dem Spielzeug geben häufig nur sehr grobe Anhaltspunkte, denn jedes Kind ist anders entwickelt.

Manchmal ist es besonders schwer, seinen Kindern Grenzen zu setzen. Eine dieser Situationen trifft uns häufig im Supermarkt, wenn Kinder darauf bestehen, ein Spielzeug, eine Zeitschrift oder ein Eis zu bekommen. Hier nein zu sagen und damit konsequent zu bleiben, ist oft nicht leicht. Die Folgen können lautstark sein, selbst dann, wenn das Kind eigentlich schon längst dem Trotzalter entwachsen ist.

Was kauft man nicht alles im Laufe eines Lebens. Nützliches, Luxuriöses, Sinnloses, Gesundes, weniger Gesundes, Teures, Billiges und natürlich all die Dinge, von denen man später nicht mehr weiß, was das denn jetzt wieder bedeuten sollte. Ganz anders wird es, wenn plötzlich ein Kind da ist. Man versucht auf einmal, sinnvoll einzukaufen, zum Wohl des Nachwuchses. Jede Investition wird auf Gehalt und pädagogischen Wert hin überprüft. Aber auch wenn man sich noch so viel Mühe gibt – trotzdem ist jede Menge Unsinn dabei. Doch das fällt nicht ins Gewicht, wenn man einen Blick auf die besten Anschaffungen wirft.

Wir testen die Produkte von Playmobil in 9 Kategorien. Wie viele der 50 möglichen Punkte wird Playmobil wohl erreichen?

Spielzeugwaffen üben vor allem auf Jungs ab einem gewissen Alter eine unglaubliche Faszination aus. Warum ist das so? Und wie sollten sich Eltern dazu verhalten, wenn das Kind plötzlich unbedingt eine Pistole oder einen Panzer zum Spielen haben will?